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manchmal reicht ein Augenschlag ...

Beitrag#1von roter Milan » Di 27. Jul 2010, 17:37

und man hat sein Herz verloren.

Nachdem Sammy im November ja eingeschläfert werden mußte, wollten wir ja erstmal keinen Nachfolger - Peter sprach sogar von 10 jahren. Aber meisten kommt es anders als man denkt, da spielt einem das Schicksal einfach einen Streich und man wirft Einstellungen einfach über Board. Aber ich fange jetzt mal am Anfang an.

Und der Anfang lag in der Suche nach einer Pension für unsere Katzen. Da wir 10 Tage nach Deutschland gefahren sind, mußten wir sie ja irgendwo unterbringen, also wo sucht man: im Internet. In der näheren Umgebung (also Umkreis von 30km :D) waren im Internet nur 2 Adresse zu finden: eine private Katzenpension, die schon auf der Homepage nicht so wirklich unseren Vorstellungen entsprach, und ein Tierheim, wo wir durch Erfahrungen mit deutschen Tierheimen negativ eingestellt waren. Aber es nützte ja alles nix, irgendwo mußten die Katzen ja bleiben. Zusätzlich haben wir dann bei unserer Tierärztin nach Empfehlungen gefragt, woraufhin wir eine Agentur für Dienstleistungen und die private Katzenpension genannt bekamen. Die Preisvorstellungen der Agentur ließen diese gleich ausscheiden, blieben noch 2 Anlaufadressen. Ich biss also die Zähne zusammen und rief bei der privaten Katzenpension an, mein schlechter Eindruck von der Homepage verstärkte sich durch ein schlechtes Bauchgefühl bei dem Telefonat - dabei kann ich nicht sagen, dass die Person unfreundlich oder unsachlich gewesen wäre, aber mein Gefühl sagte mir No-Way. Aber Tiere bei Tierschützern zur Pflege geben? Wer weiß was die finden wollen, Vorurteile hatten Peter und ich reichlich. Gottseidank wie sich rausstellte völlig zu unrecht, aber weiter der Reihe nach.

Wir sind also ins Tierheim gefahren, um uns die Menschen und das Tierheim anzusehen. Auf den ersten Blick herrschte das Chaos, das Tierheim wird renoviert und beim ersten Besuch waren die Handwerker gerade im Eingang tätig, viele hätte der Anblick abgeschreckt, aber das Bauchgefühl ist manchmal echt merkwürdig, abgeschreckt hat mich die Renovierung nicht. Der erste Eindruck der Leiterin war klasse und Peter und ich von ihrer Art und ihren Einstellungen sehr angetan - es passte, auch wenn die Katzen vorübergehend noch unnett untergebracht waren (wegen der Renovierung) aber das sollte sich ja ändern, keine Ahnung wieso, aber ich glaubte daran und war von einer guten Unterbringungen unserer Katzen überzeugt. Komisch, so das Bauchgefühl, aber es hatte mal wieder völlig recht. Peter wollte dann auch die anderen Bereiche sehen, um das Bild zu vervollständigen und dabei sind wir dann auch in der Hundeabteilung gelandet.


Wie heißt es so schön: weiter nach der Werbung ;)
lg Tanja


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Re: manchmal reicht ein Augenschlag ...

Beitrag#2von roter Milan » Di 27. Jul 2010, 21:51

So Ende der Dauerwerbesendung :D

Tja nun standen wir zwischen 2 Reihen Zwingern und schauten uns das Verhalten der Hunde und natürlich die Hunde selbst an. Während Peter sich ausführlich mit den Hunden im letzten Zwinger auf der linken Seite beschäftigte, unterhielt ich mich ausführlich mit der Leiterin weiter. Die Hunde ignorierte ich weitesgehend, da wir ja eh keinen Hund wollten. Allerdings kam es zu einem Augenkontakt mit einem Hund, der mit 2 jungen Hündinnen in einem Zwinger war - er strahlte absolute Ruhe aus und war sehr ruhig während die beiden anderen um Aufmerksamkeit buhlten. Ungelogen die Seele dieses Hundes lag in den Augen, wunderschöne Augen, in denen man den Schalk aber auch die Schlauheit und Sanftheit ablesen konnte - grundgute Augen einfach. Das war vor 5 1/2 Wochen und mir gingen diese Augen einfach nicht aus dem Sinn, allerdings habe ich für meine Verhältnisse wenig darüber gesprochen. Wie Peter mir später erzählte, ging es ihm mit den Augen identisch.

Tja dann haben wir 4 Wochen später die Katzen in Pflege gebracht und natürlich haben wir nach dem Inhaber der Augen gefragt. Für ihn gab es in den ganzen 4 Wochen keinen einzigen Interessenten, völlig unglaublich für uns. Aber sein "Handycap" wird viele hier in der Schweiz abgeschreckt haben.
lg Tanja


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Re: manchmal reicht ein Augenschlag ...

Beitrag#3von roter Milan » Di 27. Jul 2010, 22:35

dritter Teil des Weges:

Im Urlaub haben Peter und ich uns entschlossen, dem Augenpaar und dem Anhängsel eine Chance bei uns im Rudel zu geben. Als wir dann gestern im Tierheim waren, haben wir die schon mal vorbereitet, es fehlte nur noch das Okay des Vermieters. Nachdem wir das gestern Abend bekommen haben, waren wir heute mit dem Augenpaar spazieren ...


tja und nun liegt das Augenpaar neben Peter und verarbeitet den Tag.

Entgegen unserer Vorstellungen (Schäferhund bzw. Schäferhund-Mix, kaum Jagdtrieb, Welpe, normale Rute) haben wir jetzt einen 2 Jahre alten Mischling (keine Ahnung was genau, getippt wird Appenzeller-Leonberger aber auch ein Aussie wäre denkbar) mit angeborenem Stummelschwanz, der noch nix außer Sitz kennt und noch viel lernen muss. Das gute dabei ist: er will lernen und ist auch verspielt. Mit dem Jagdtrieb müssen wir mal schauen, wie sich das entwickelt, aber wir gehen davon aus, dass sobald die Erziehung greift das auch weniger werden wird - zumindest lenkbarer. Das sieht man auch schon heute, unsere Katzen sind zwar interessant aber er ist dabei lenkbar.


Hier mal ein Bild von Satoo (Namensvorschläge werden gerne angenommen):

Satoo3.jpg
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