AbonnentenAbonnenten: 0
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 6204

Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#101von roter Milan » Fr 25. Mär 2011, 17:24

25.03.11


Rückruftraining klappt hervorragend, sowohl aus der Sitz-Bleib-Position als auch aus Spielsituationen raus. Satoo ist mit Begeisterung dabei, wenn es heißt bleib und wenig später bei Fuß. Er kommt angeflitzt vom Feinsten, auch wo er vorsitzen soll, hat er verstanden. Im Moment arbeite ich beim Vorsitz an der Genauigkeit, keine Bange ich werde nicht pingelig wie die Hundesportler, aber er soll im Idealfall mit seiner Schnauze erst meine Hand berühren und sich dabei hinsetzen - funktioniert allerdings noch nicht einwandfrei. Inzwischen spielt Satoo auch mit Rennen und Bogen schlagen, kommt er zuweit ans Ende der Leine, reicht ein Pfiff aus und Herr Hund dreht sich postwendend zu mir um und kommt angelaufen. :jc_doubleup: Keine Bange trotz dieser großartigen Fortschritte bleiben wir auf dem Boden der Tatsachen und vor allem bei unserem Zeitplan.

Die Beißwurst ist inzwischen ein angenehmes Spielzeug für Satoo, wenn auch nur kurzfristig aber es ist der Hit zum Apportieren. Allerdings trägt der Fraggle sie mir noch nicht wirklich lange, wenn das Spiel beendet ist.

Für die Begegnungen mit den Hunden hab ich mir für die nähere Zukunft auch die "Massenaufläufe" hier im Ort vorgenommen. Will heißen, dass ich/wir zu den Stoßzeiten mit Satoo rausgehen und dort gezielt die Situation trainieren.


Edit (ja Frau ist vergesslich):
Heute hat das Sitz auf 4m Entfernung funktioniert, ohne dass wir das jemals geübt haben. Satoo trottete vor mir her, als aus ner Hofeinfahrt nen kleines Mädchen auf Fahrrad kam. Einmal Sitz gesagt und Satoo saß!
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#102von Admin tups » Sa 26. Mär 2011, 23:03

26.03.11 Morgenrunde



Heute Morgen war ein wunderbarer Morgen, die Sonne schien und es war angenehm warm. Das Training mit Satoo machte riesen Spass. Ich muss sagen, wie schnell Satoo zurückkommt, hat mich persönlich, positiv überrascht.
Dazu muss man wissen, das ich nicht sooft mit Tanja zusammen gehen kann, und Tanja dieses Trainig allein durchführt. Mein Beitrag dazu ist leider eher gering, aber das lässt sich nicht ändern. Das soll nicht heißen, dass ich mit Satoo gar nicht trainiere, nur der größte Anteil daran liegt gezwungener Maßen bei Tanja. Ich bin sehr stolz auf Tanja, dass sie das so gut hinbekommt.
Allerdings, ein kleines Manko ist dann doch da :boys_0222: .... Satoo hat die Befehle, die Tanja ihm beigebracht hat, eigentlich sehr gut auf den Deckel.... aber leider vergißt Frau das hin und wieder, da sie in letzter Konsequenz sein können nicht abruft. :boys_lol:

Aber wieder zu heut morgen:
Auf dem Rückweg, kam weit hinter uns der Besitzer mit seinem Border und einem Borderwelpen. Satoo sah die Beiden und wollte schon in die Richtung ziehen. Aber ein kurzes---nix da, weiter gehts, drehte Satoo um und wir konnten normal weitergehen. Nichts desto trotz musst sich Herr Flauschpelz immer wieder mal umdrehen, was aber ohne Probleme ging.

Wir setzten uns dann auf eine Bank und warten bis der Besitzer mit seinen beiden Border an uns vorbeigehen konnte. Ich forderte mir dazu immer wieder Satoos Aufmerksamkeit ein, was trotz der ganzen Reize sehr gut klappte, kein Bellen, kein fiepen.... nur ab und zu ein Blick zu den anderen Hunden und dann wieder zu mir. Der Besitzer blieb auch kurz stehen, sodass wir uns unterhalten konnten, was ebenfalls sehr gut ging und Satoo blieb weiterhin ruhig.
Aber damit nicht genug, von der andern Seite kam dann auch noch die weiße Hündin, natürlich mit Besitzer.
Jetzt wurde Satoo schon etwas unruhiger und fing an zu fiepen. Ein kurzer Ruck an der Leine und Herr Flauschpelz war wieder ruhig. Auch als der Besitzer mit seine weißen Hündin ebenfalls stehen blieb.
Wir konnten ein kurzes, aber ruhiges, Gespräch führen ohne dass Satoo irgenwelche Anstalten machte um zu den andern Hunden hinzukommen.
Sehr Stolz auf meine Methode bin...... :88n:
Finde weitere Details und Artikel im Profil des Benutzers

Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
1 St.
Admin tups
Benutzeravatar
Administrator
Administrator


Beiträge: 1594
Registriert: 06.2009
Barvermögen: 15.121,91 Leckerlies
Bank: 123.886,74 Leckerlies
Danke gegeben: 28
Danke bekommen: 3x in 3 Posts
Highscores: 718
Geschlecht: männlich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#103von roter Milan » Di 29. Mär 2011, 15:32

29.03.11 - Morgenrunde


Ich bin so stolz auf unseren Hund!
Heute morgen hab ich die Abrufsituation wieder geübt, als plötzlich eine Joggerin in unsere Richtung lief. Problem bei der Sache war in der ersten Milisekunde, dass ich 10m entfernt stand, Satoo sehr neugierig bei Joggern ist und wir eigentlich noch nicht abschätzen können, wann er Tendenzen zum Anspringen hat.

Meine Vorgehensweise heute war: wiederholen des Befehls Sitz-Bleib und Wiederannähern an Satoo. Das Ganze klappte so super, dass Satoo sogar sitzen blieb, als ich noch 4-5m entfernt von ihm stand aber die Joggerin ihn schon überholte.

Tschaka schreib ich dazu nur.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#104von roter Milan » Mi 30. Mär 2011, 10:01

30.03.11


Die Mischung beim Rückruftraining bringt verblüffende Ergebnisse :D
Heute Morgen auf dem Rückweg hatte Satoo plötzlich eine (Wild?)Spur in der Nase. Vor einem halben Jahr noch wäre Satoo sofort und auf der Stelle in die Leine geschossen, heute war das allerdings völlig anders :67: Ich hatte Zeit zu reagieren, Satoo ließ sich kurzfristig mit "ist uninteressant" von der Spur ablenken. Dies hielt aber nur Millisekunden an: die Nase war wieder auf dem Boden, dann in der Luft, der Körper steif und der Blick ging in Richtung Wald - und wieder hatte ich Zeit zu reagieren :67: Auf mein "bei Fuß" kam Satoo wie immer angeflitzt und holte sich seine Leckerli ab. :67:

Ach ich bin soooooooo stolz und freu mich soooooo über die Fortschritte. Allerdings bin ich mir im Klaren darüber, dass er ohne Schleppleine weg gewesen wäre. Denn auch, wenn er nicht in die Leine gelaufen ist, unser Hund ist schlau und weiß, wann eine Leine an ihm hängt und wann nicht. Also dran bleiben am Training ist oberste Pflicht.

Als nächstes werde ich bei der Trainingseinheit mit den 10m den Pfiff wieder einführen.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#105von roter Milan » Mi 6. Apr 2011, 18:12

05.04.11


Mal die "neueste" Erkenntnis: unser Hund ist schlau, dem ein oder anderen ist das ja schon bekannt, aber ich wollts halt nochmal erwähnt haben :biggrinn:

Ich stand morgens an einer Bank, Satoo war an der Schleppleine im 4m Bereich und schnüffelte den Boden ab, als eine Joggerin in unsere Richtung lief. Genau wie ich sah Satoo sie schon sehr frühzeitig, waren bestimmt noch 50m Abstand, aber mehr als Interesse gabs von seiner Seite aus nicht.

Normaler Weise lasse ich Satoo in solchen Situationen immer absitzen, bei den wenigen Begegnungen hier ist das auch kein Problem und ich empfinde es als Entgegenkommen unserer Seits. Da die Joggerin aber noch so weit weg war und Satoo sie schon wahrgenommen hatte, wollte ich jetzt mal testen, was Satoo macht, wenn ich nix sage.

Trara, Trommelwirbel ...

Satoo setzte sich von sich aus hin, als die Joggerin 5-10m entfernt war. Ich bin so stolz auf unseren Hund, klar für viele ist das nix Wichtiges und nix Tolles: aber auch Kleinigkeiten sind was schönes und man sollte beim Tier nix als selbstverständlich ansehen, auch wenn er es schon lange kann ;)
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#106von roter Milan » Mi 6. Apr 2011, 18:18

06.04.11 - Hundebegegnung mit der weißen Hündin


Seit langem hatten wir mal wieder eine Hundebegegnung. Und was soll ich sagen: es lief phantastisch :88n: :biggrinn:

Satoo nahm schon von weitem die Hündin und ihren Besitzer wahr. Auf sein anfängliches Fixieren auf die Entfernung hin, hab ich ihn erstmal hinter mich geschickt und nen Richtungswechsel eingeschoben - der Jung soll mal schön im Kopf behalten, dass Frauchen auch noch anwesend ist.
Normaler Weise wäre unser Ziel ja gewesen, dass wir an der Hündin vorbeigehen. Da Satoo aber an der Schleppleine war und ich darüber weniger Kontrolle habe, war mein Vorgehen die Stufe davor; sprich: an den Rand setzen und passieren lassen.

War eine sinnvolle Entscheidung, denn so konnte ich immer mal wieder (wenn Satoo anfing zu sehr zu fixieren) einen kurzen Blickkontakt einfordern. Ende vom Lied war: Satoo und Frauchen waren total entspannt, Satoo saß locker und ruhige (ohne irgendeine besondere Reaktion) am Rand und Frauchen konnte sich sogar ein paar Sätze lang unterhalten. :88n:
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#107von roter Milan » Do 7. Apr 2011, 16:41

07.04.11 - Extrarunde wegen Sonnenschein :D


Es war eine tolle Runde, zum Einen hab ich ein Kompliment bekommen, eine Hundebegegnung verlief sehr gut und eine Katzenbegegnung war klasse.

Aber im Einzelnen:
Die Hundebegegnung war mit der weißen Hündin und diesmal bin ich völlig anders vorgegangen, naja völlig anders ist übertrieben: ich hab ne neue Kombination ausprobiert. Satoo war an der Schleppleine, als uns der Besitzer und die Hündin entgegen kamen. Zuerst hab ich Satoo absitzen lassen und dann Blickkontakt eingefordert - soweit ja nix neues - da wir aber irgendwann auch an anderen Hunden völlig normal vorbeigehen wollen, hab ich die Vorgehensweise etwas abgeändert. Satoo war total ruhig beim Absitzen und führte alles perfekt aus, daraufhin bin ich dann weiter gegangen - okay war diesmal nur ein Schritt, denn Satoo wäre beim zweiten Schritt sofort wieder zu weit vorne gewesen. Also hab ich Satoo wieder absitzen lassen und hab wieder Blickkontakt eingefordert. Das hat er dann wieder prompt ausgeführt und war wieder völlig ruhig. Das Ganze hat sich dann noch einmal wiederholt, aber es wird. Der Besitzer der Hündin hat dann auch gemeint: ich hätte ihn wohl gut im Griff :jc_doubleup: Sah aber auch bestimmt gut aus, Satoo hat jeden Befehl sofort ausgeführt und war insgesamt völlig relaxt. Ach ich freu mich sooooooooooooo. :67: :88n:

Auf dem Rückweg hatte ich Satoo bei Fuß, da wir an spielenden Kindern vorbeigegangen sind. Er driftete dabei aber nach links ab und war mit der Aufmerksamkeit nicht wirklich bei mir. Grund seiner Aufregung: 1m neben dem Weg saß eine Katze, die ich gar nicht bemerkt hatte. Aber und jetzt kommt der Jubelgrund: Satoo blieb ruhig, zog nicht wie irre hin oder sprang sogar hin: nein! Er driftete nur ab! *Juuuuuuuuuuubel*
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#108von roter Milan » Fr 8. Apr 2011, 08:15

08.04.11


Heute Morgen geht es gleich mit den Erfolgsmeldungen weiter :D
Wir hatten eine Begegnung mit einem Neufundländer, den Satoo noch gar nicht kannte und Satoo blieb ruhig, schaute zwar hin, aber das war es auch schon. Satoo saß neben dem Brunnen, hatte die Schleppleine schon dran und ich ordnete grad die Leine zum Weitergehen, als am Postplatz (unterhalb des Brunnens) der Neufi mit Frauchen ging. Im ersten Moment schlug zwar mein Herz etwas schneller, weil Satoo 6m im Prinzip zur Verfügung gehabt hätte - aber nachdem Satoo ruhig sitzen blieb und nur schaute, wurde ich auch innerhalb von Milisekunden wieder völlig relaxt und wickelte einfach weiter die Schleppleine auf.

Inzwischen merke ich, dass ich erheblich entspannter bin, auch wenn Hundebegegnungen kommen, wenn Satoo an der Schleppleine ist. Klar lasse ich ihm dann noch keine 4m zur freien Verfügung, aber wenn er wollte, könnte er mich locker austricksen. Auch die anderen Situationen, in denen Satoo vor einem Monat noch völlig durchgestartet wäre und dies nun nicht mehr macht, verstärken natürlich enorm das Vertrauen in Satoo und seine Verlässlichkeit. Das überträgt sich natürlich auch auf Satoo.

Im Moment ist es einfach herrlich mit ihm!
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#109von roter Milan » Fr 8. Apr 2011, 20:24

Abendrunde


Ich bin wieder zu anspruchsvoll und zu ungenau, die positiven Erlebnisse der letzten Tage lassen mich wohl nachlässig werden. Oder es lag daran, dass wir beide zusammen mit Satoo unterwegs waren und so ein (großer) Teil meiner Aufmerksamkeit natürlich auf Peter lag und nicht auf Satoo.

Egal was, heute Abend die Begegnungen verliefen zwar zufriedenstellend bis okay, aber auch nicht so positiv wie morgens die Begegnungen der letzten Tage/Wochen.
Beide Begegnungen heute Abend waren mit der Borderhündin + Welpe +Besitzer.

Bei der ersten Gelegenheit kamen sie uns entgegen, Satoo war an der Schlepp und etwa 4m vor uns. Den Rückruf zu mir hab ich vermasselt, weil ich ins veraltete "hier" gefallen bin :dash1: Satoo hat natürlich nur sehr langsam reagiert, blieb aber ruhig, das folgende Sitz hat er postwendend ausgeführt, allerdings mußte ich es einmal wiederholen, weil Satoo das "bleib" vergessen hatte.

Die zweite Begegnung mit dem Dreiergespann war auf dem Rückweg, da haben uns die 3 "verfolgt". Zuerst klappte das "Weiter" sehr gut. Dann haben sie wahrscheinlich aufgeholt (so schließe ich aus der Reaktion von Satoo), denn das "Weiter" klappte nullkommagarnicht. Die Situation endete damit, dass ich entschlossen weiterging und Satoo hinter mir weiterzog. Mit der Aktion bin ich noch nicht so ganz im Reinen, ist zwar ein viel gegebener Tipp von Hundetrainern in solchen Situationen, aber obs bei Satoo ankommt? Ehrlich gesagt, hab ich da (noch) keine Ahnung, aber auch noch keine Alternative. Peter hätte in der Situation mehr mit Kommandos und Leinenruck gearbeitet - Kommandos weiß ich, bringen dann nix, führt er eh nicht aus, kann ich mir also sparen. Meine Leinenrucks kommen eh nicht bei Satoo an und auf 3m Entfernung sowieso nicht.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#110von roter Milan » Sa 9. Apr 2011, 11:25

09.04.11
Morgenrunde


Die Morgenrunde gab mir gleich die Gelegenheit, die Fehler von gestern Abend nicht zu wiederholen :D

Zuerst kam uns der Cockerrüde entgegen. Als er noch gut weit entfernt war, hab ich Satoo erstmal mit "bei Fuß" zu mir gerufen, das klappte soweit auch. Dann hab ich Satoo auf die rechte Seite genommen und bin weiter in Richtung Cocker gelaufen, das ging soweit gut, bis Satoo den Rüden gesehen hatte. Satoo wurde nur unruhiger und steifer, was ich mit einem Sitz unterbrochen habe. Allerdings hat dann der Blickkontakt besser gesagt die Einforderung des Blickkontaktes nicht funktioniert: ich war nicht konsequent genug und auch innerlich zu unruhig. Ergebnis war, dass Satoo kurz in die Leine gehopst ist, zwar nicht wirklich mit Nachdruck, aber immer noch gehopst - es reichte aber ein erneutes Sitz und ein fassen an die Brust, um wieder Ruhe in die Situation zu bekommen. Als der Cocker einige Schritte hinter uns war, bin ich dann mit Satoo weitergelaufen, zuerst wollte Satoo hinter dem Rüden herschauen/laufen, aber ein zweites strengeres "Weiter" hat ihn in die Spur geholt. Alles in allem verlief die Begegnung okay, für die Begegnung mit dem Cockerrüden eigentlich hervorragend.

Die zweite Begegnung war mit einem kleinen Hund hier aus dem Dorf. Wir waren auf dem Rückweg, Satoo lief vor uns, als wir gleichzeitig den Hund + Besitzer sahen. Den Rückruf befolgte Satoo sofort und zügig. Da der Blickkontakt beim Cockerrüden ja nicht so gut funktioniert hat, bin ich diesmal einige Meter in die Gegenrichtung gelaufen, um eigentlich Satoo wieder auf mich zu fixieren, aber das sture Weitergehen und ignorieren von Satoo, wenn Hunde hinter uns laufen, bringt in der Beziehung nix: Satoo hält einfach gegen und das Ganze hat eher etwas von einem Kampf als von Souveränität. Die Fixierung auf mich hab ich heute morgen erst erreicht, als ich Satoo wieder neben mir hatte und der andere Hund wegen einer Kurve kurz aus dem Sichtfeld war. Diesmal klappte auch die Einforderung des Blickkontaktes und die Begegnung verlief gesittet und ruhig ab - so wie das Lernziel für solche Begegnungen auch noch ist.

Achja beide Begegnungen verliefen an der Schleppleine, was bei mir noch eine gewisse Unruhe auslöst: es ist zuviel Leine in meiner Hand. Ich werde dazu übergehen, das Zuviel einfach auf den Boden fallen zu lassen. Und ich muss mir die Lernziele wieder vor Augen führen - heute morgen habe ich gemerkt, dass ich wieder zuviel zu schnell von Satoo erwarte - und das ist bei uns als Gespann nie gut.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#111von roter Milan » Sa 9. Apr 2011, 11:37

Da ich dazu neige, die Lernziele aus den Augen zu verlieren, hier eine angepasste Version

Planung für den 9. und 10. Monat


Die Ausbildung von Satoo umfasst jetzt lediglich 3 Dinge:
1) Rückruf weiter festigen

2) Festigen unserer Grundkommandos im 4m Bereich

3) Begegnung mit anderen Hunden
a) Zürcher Hündin:



b) w. Hündin:



c) BC-Hündin:



d) Cockerrüde:



e) Fußhupe (nett gemeint ;) ):



f) Blinky:



g) JRT-Rüde:



h) fremde Hunde:
In den meisten Fällen soll Satoo in solchen Situationen kommentarlos am Rand sitzen bleiben, auf Ansprache den Blickkontakt zu mir suchen und den anderen passieren lassen. Je nach Bauchgefühl und meiner Stimmung verändert sich das zum Dranvorbeigehen.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#112von roter Milan » Sa 9. Apr 2011, 22:50

Abendrunde


Heute war ich im Dunkeln mit Satoo unterwegs, als es in einem nahen Waldstück im Laub raschelte, von den Geräuschen her, war es ein größeres Tier (Reh, Dachs oder so) und was macht unser Hund: er schaut zwar hin, fixiert aber die Leine bleibt locker und es reicht ein: "ist uninteressant, weiter". Es sind so die "Kleinigkeiten", die die Fortschritte deutlich zeigen, aber die man auch gerne übersieht oder nicht als Fortschritte wahrnimmt.

Ein kleiner, lustiger Nachtrag zu heute Morgen:
Unser Hund hat die Angewohntheit, auf dem Spaziergang zwischen durch mal nach Leckerchen zu fragen. (Ironie an) Jaja ich weiß, der nächste Schritt ist die Weltherrschaft (Ironie aus). Aber mal ernsthaft: wir haben es ihm ja beigebracht: komm zwischendrin mal vorbei und es gibt positive Bestärkung, also ist das Verhalten völlig normal. Wir finden das nach wie vor auch nicht wirklich dramatisch.
Heute Morgen kam Satoo zu mir und schaute mich an, meine Reaktion war ein kurzes Streicheln. Peter rief dann Satoo zu sich und in Fuß. Unser Hund hatte aber darauf nicht wirklich Bock und war zu langsam/driftete ab/zu schnell, Peter mußte also hin und wieder korrigieren. Tja und jetzt kommt der Klöpper :boys_0275: Peter sagte dann irgendwann im Scherz: "hey du willst doch Leckerchen, also weißte auch, was du zu machen hast" ... und was macht unser Satoo: geht ordentlich bei Fuß.
Und da behaupten noch Menschen, dass Hunde uns nicht verstehen können.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#113von roter Milan » So 10. Apr 2011, 20:51

10.04.11 - Abendrunde


Es rächt sich, wenn ich mich zu sehr unter Druck setze und sei es nur im Unterbewußtsein. Dann gibt es nämlich so Hundebegegnungen wie heute Abend!
Kurzfassung: wie am Anfang sowohl Satoo als auch ich :dash1: Ich war sobald Blickkontakt mit den anderen Hunden (Borderhündin) angespannt, woraufhin Satoo in der Leine hing, rumpöbelte und nicht mehr ruhig zu stellen war.

Grund für diesen derben Rückschritt: keine direkte Ahnung, aber wird eine Mischung aus vielen kleinen (unbewußten) Dingen sein. Die Mixtur besteht aus: ich muss da jetzt vorbei gehen, ungenaues Arbeiten, Angespanntheit, das muss jetzt klappen (weil Peter dabei ist) usw. Alles in allem Schrottgründe, denn nix davon muss wirklich sein. :dash1:

Auf dem Rückweg hatten wir dann eine kurze Begegnung mit einer Katze, die hervorragend verlief, auch wenn ich nicht konsequent genug mit der Einforderung der Aufmerksamkeit war. Satoo war im Fuß und links am Weg saß Katze in 1m Abstand. Und was soll ich sagen: unser Hund blieb (zum guten Teil) im Fuß, aber schaute zur Katze.


Notiz an mich - versehen mit :boyaufdenkopf: : nimm den Druck raus, ist völlig unnötig, bleib im Ooooooooooooooohm! Denk an die Konsequenz und gib Kommandos in erhöhter Reizlage keine Bitten!
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#114von roter Milan » Mo 11. Apr 2011, 21:03

11.04.11 - Abendrunde


Das Tagebuch erfüllt seinen Sinn und Zweck vollkommen, so kann ich mir nämlich selbst den Kopf waschen, wenn es nötig ist und man reflektiert doch erheblich besser, wenn man es schriftlich macht.

Heute Abend hatten wir 2 perfekte Hundebegegnungen und eine Hundebegegnung, die okay lief.

Die Begegnung mit der Borderhündin verlief solala, weil Satoo kurz pöbelte, aber es war nix im Vergleich zu gestern Abend - er sprang nicht in die Leine und war schnell wieder ruhig. Grund: ich war strukturierter und gewohnter, habe wieder mit "Schluss" gearbeitet und hab somit den Rahmen für Satoo besser abgesteckt.

Die beiden anderen Begegnungen waren mit der Zürcher Hündin, einmal auf dem Hin- und einmal auf dem Rückweg. Die Begegnung auf dem Hinweg war zeitgleich mit der Borderhündin, allerdings kam die Zürcher Hündin von der anderen Seite. Hier hat sich rausgestellt, dass Satoo sich erheblich mehr für die Borderhündin interessiert bzw. dort den höheren Stresslevel hat. Die Zürcher Hündin wurde nämlich bis auf einen Blick völlig ignoriert.
Auf dem Rückweg sah ich den Besitzer und die Hündin schon frühzeitig und hatte so ausreichend Zeit, was Neues auszuprobieren. Ich hab Satoo hinter mich geschickt, was 2 Versuche brauchte, da Satoo die Hündin gesehen hatte. Und dann hieß es für Satoo hinter mir zu bleiben, klappte sehr gut und er schaute nur mal kurz zum Besitzer und zur Hündin, aber trottete weiter hinter mir her.

Eine Kleinigkeit ist uns heute Abend auch aufgefallen: wenn Satoo hinter mir gehen soll, klappt es besser, wenn ich auch die Hand auf dem Rücken behalten und nicht wie es sich (leider) eingeschlichen hat, den Arm einfach hängen lasse. Satoo zeigt mir nochmal was deutlicher, dass es auf die Kleinigkeiten ankommt, als Sammy es schon gemacht hat. Aber das war mir von Anfang an bewußt.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#115von roter Milan » Fr 15. Apr 2011, 08:53

15.04.11


Heute morgen verliefen die Hundebegegnungen okay bis super, wobei ich auch völlig neue Erkenntnisse gewonnen habe.

Es fing damit an, dass wir aus der Haustüre rauskamen und auf der anderen Seite ein anderer Hund lang ging. Reaktion von Satoo: null komma gar nix, er hat zwar den Hund wahrgenommen, aber das war es auch schon, selbst weitergehen klappte wie selbstverständlich.

Die zweite Begegnung war mit dem Cockerrüden und seinem Besitzer. Satoo war an der Schleppleine, aber trödelte neben mir so her, als von vorne die beiden auf uns zukamen. Damit ich mehr Zeit hatte, die Leine zu ordnen, habe ich eine kurze Kehre gemacht, Satoo mehr auf mich fixiert und ihn ins Fuß geholt. Damit wir auch mal irgendwann an anderen Hunden vorbeigehen können und weil mein Bauch gesagt hat: mach es, bin ich dann so wie bei der weißen Hündin vorgegangen: in Richtung des anderen gehen und sobald Satoo steif wird, ihn absitzen lassen und Blickkontakt einfordern. Den Blickkontakt mußte ich mir zwar vehementer einfordern und wir kamen auch nur 2 Schritte in die Richtung, aber es ging soweit ganz gut. Satoo blieb auch erst ruhig, fing dann aber richtig an zu pöbeln. Aber diesmal ist mir aufgefallen, dass er eher auf die Körpersprache des Besitzers angesprungen ist und da nicht wußte, wie er dem "Druck" ausweichen sollte. Der Besitzer sprach ihn nämlich an und war leicht zu ihm gebeugt, sobald er sich gerade hingestellt hatte, war Satoo ruhig und wieder ansprechbar. Achja die Situation dauerte mehrere Minuten insgesamt (also nicht nur das Pöbeln), weil ich mich noch was länger mit dem Besitzer unterhalten habe.

Insgesamt mit ich mit den beiden Begegnungen sehr zufrieden. Es wird, wenn ich mich an die Spielregeln halte :D

Achja noch was zur Schleppleine: inzwischen hat Satoo die volle Länge zur Verfügung, es sei denn ich muss aus einem Anlass raus verkürzen, aber das ist selten der Fall. Das Gute ist: er nutzt sie selten aus und so solls ja auch sein.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#116von roter Milan » Sa 16. Apr 2011, 11:25

16.04.11


Heute morgen hatten wir 3 Hundebegegnungen, wobei 2 davon mit dem selben Hund im Abstand von 2-3 Minuten stattfanden.

Es zahlt sich echt aus, wenn man bei einem pöbelnden Hund zuerst aus der Haustüre rausgeht und zuerst das Gebiet nach "Feinden" scannen kann. So fiel mir nämlich gleich der andere Hund auf, der an uns vorbei gehen wird - Routine von Menschen und die damit einhergehende Berechenbarkeit hat ebenfalls viele Vorteile :D
Satoo sah ihn auch sofort und wollte sich schon aufbauen. Da hab ich ihn absitzen lassen und hab mir Blickkontakt eingefordert. Er grummelte zwar und ich mußte häufiger Schluss sagen, aber insgesamt war die Begegnung okay. Satoo blieb sitzen und sprangen nicht in die Leine. Da der andere Besitzer seinen immer an einer bestimmten Stelle anbindet, wenn er zum Bäcker geht, war klar, was mich um die Hausecke "erwarten" würde. Ab und an probiere ich ja mal gerne Ratschläge aus dem Internet und probiere sie aus, teilweise haben sie mir auch schon sehr gut weitergeholfen und viele Denkanstöße gegeben, aber der heute umgesetzte Tipp war wohl eher was für den Mülleimer: Hunde, die hinter einem gehen, pöbeln nicht sondern folgen ... :boys_lol: Satoo ist halt anders. Bei uns sah das folgender Maßen aus: Satoo geht sehr gut hinter mir, bis er den anderen Hund wahrnimmt. Ich sage nur eines: zum Glück hatte ich geahnt, dass das Folgen am Pöbeln nix grundsätzlich ändert: Satoo sah und sprang in die Leine. :D Also wieder zurück zur funktionierenden Vorgehensweise: Hund zurück geholt (okay war nicht wirklich sanft), ihn absitzen lassen, Blickkontakt eingefordert, etwas Ruhe reingebracht (okay er hat noch gejankt, aber ehrlich gesagt, stört mich das wenig im Moment) und mit Abstand am anderen Hund vorbei - diesmal mußte ich gar keinen Zwischenstopp einlegen: Satoo machte sich kaum steif und ging einfach neben mir her. :67:

Die dritte Begegnung hat Peter gehabt. Satoo war an der Schleppleine, als uns die weiße Hündin entgegen kam. Peter ist auf den Sichtkontakt erstmal in den Seitenweg rein, hat die Leine verkürzt und Aufmerksamkeit gefordert. Tja und dann ging er einfach an der Hündin vorbei, selbst ein kurzes Gespräch war möglich. :67:
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#117von roter Milan » Mo 18. Apr 2011, 09:05

17. + 18.04.11 - jeweils Morgenrunde


Im Moment haben sich die Rehe auf uns eingestellt und erweisen uns den Gefallen, uns beim Rückruftraining zu helfen ;) :boys_0275:
Gestern Morgen hatten wir sogar zweimal das Vergnügen, einmal ist ein Reh quer übers Feld gejagt. Reaktion von Peter: oh guck mal ein Reh! Satoos Reaktion: jaaaaa ein Reh! Allerdings gibts schon Fortschritte zu verzeichnen, Satoo startet auch hier nicht durch, sondern Peter hatte mehrere Minuten Zeit zu reagieren. Satoo stand da voll angespannt und aufs Reh fixiert, bis Peter ihn zurückrief. Der Rückruf ist in solchen Situationen aber kaum freiwillig, will heißen: er klappt in solcher Reizlage null, Satoo braucht erst nen Ruck oder ein hey bis er reagiert.
Beim zweiten Mal, haben weder Peter noch ich nicht auf den Sichtkontakt reagiert und Satoo hat überhaupt keinerlei Reaktion gezeigt. Ob er sie überhaupt wahrgenommen hat, kann ich nicht sagen, sah aber eher nicht so aus.

Heute Morgen hatte ich dann allein das Vergnügen, mich über die Fortschritte zu freuen. Wir gingen durch das Waldstückchen, Satoo an der Schlepp, als ich aus dem Augenwinkel Beine fliegen sah. Da ich ja in der Tat lernfähig bin (ich weiß, dieses Tagebuch zeigt teilweise anderes :D), hab ich sofort weggeschaut. Tja Satoo hat wohl die nächsten fliegenden Beine und die Geräusche gehört, auf jeden Fall bestand seine Reaktion in: steif werden, fixieren, Nase im Wind. Allerdings blieb er auch wie angewurzelt stehen und startete nicht durch. Rückruf funktionierte wieder nur schlecht und Satoo war kaum auf mich zu konzentrieren: also Schleppleine ab und normale Leine dran! Nach ein paar Metern hatte sich Satoo dann aber doch wieder beruhigt, allerdings war es mir zu heiß, ihn wieder an die Schleppleine zu nehmen - man muss das Schicksal ja nicht beschwören ;)

Feststellung:
Wir müssen uns zusammenreißen, nicht auf die Rehe zu achten, auch wenn es noch so toll ist! Und schon mal gar nicht, dürfen wir in solchen Situationen auf seine Blickrichtung achten - Startsignal muss nicht wirklich gegeben werden.
Die Rehe können uns ruhig weiterhin beim Training helfen - so können wir wenigstens auch in dieser Reizlage den Rückruf vernünftig trainieren :boys_0275:
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Beitrag#118von roter Milan » Fr 29. Apr 2011, 14:54

22.04. - 28.04.11
Freitag


Heute mal aus der Sicht von Satoo:

Ihr Menschen seid komisch bzw. total bescheuert, da macht ihr euch einen Tag richtig Stress, lauft durch die Wohnung, packt eure Ersatzfelle zu einem Haufen und dann irgendwo ein, füllt mein Futter in Tüten um, bringt meine Katzen (!) weg und geht total früh schlafen. Okay wenn ihr meint ... Menschen sind ja häufiger bescheuert, aber was dann die nächsten Tage geschah, war völlig unglaublich und ich kann nur sagen: ihr habt den Schuss nicht gehört, sowas würde ein Hund nieeeeeeeeeeeeeeemals freiwillig machen, aber ich mußte ja mit, hatte ja keine Wahl.

Freitags morgens in aller Frühe (ich schlief noch friedlich hinter dem Bett) als das blöde Klingelding seine Töne ausstieß, daraufhin ist Frauchen dann aufgestanden, hat Cappu gemacht, was über Herrchen geschimpft (aber das kenn ich schon) und ist dann zu nachtschlafender Zeit mit mir ne kurze Runde gedreht. Okay soweit sogut, nix außergewöhnliches, kommt schon mal vor. Aber dann kurze Zeit später ging das Drama richtig los: da werde ich doch ins Auto gesetzt und wir fahren Stunde um Stunde. Wäre ja nicht schlimm, wenn nicht plötzlich nach 3 Stunden Ruhe ein absolutes Chaos um mich rum wäre: zig Autos, die an uns vorbei fahren, der Lärm, der Geruch ... schreeeeeeeeeecklich sag ich euch. Damit aber noch nicht genug, da wird dann häufiger angehalten und ich denke noch am Anfang: uiiiiiiiii wir sind da, mal schauen wo wir sind: und was passiert: ne kurze Pause und ich muss wieder in den Kofferraum, weiter geht die Fahrt. Ab und an bleibt sogar das Auto stehen, aber weder Frauchen noch Herrchen steigen aus, was soll das? Aber dann endlich (ihr Menschen würdet - glaube ich halb 2 sagen, zumindest haben das Frauchen und Herrchen) sind wir dann bei Häusern ausgestiegen. Endlich dachte ich, mal schauen wo wir sind, ooooh riecht das lecker hier. Aber mit lange beschnüffeln ist nix, Frauchen führt mich zu einem Haus und in eine Wohnung, in der es voll lecker duftet. Ups da bewegt sich ja sogar was und gibt so merkwürdige Geräusche von sich, ich will da hin, will wissen was das ist ... tja blödes Frauchen, die muss mal wieder den Spaßverderber spielen und hält mich zurück, so ne Scheiße, selbst Herrchen hilft mir nicht. Der Stress geht sogar noch weiter, ich werde mal wieder ins Auto gepackt und wir fahren an eine Stelle, wo viele Menschen und noch mehr Hunde sind (ihr nennt das Biergarten, hab ich zumindest so gehört). Aber ich hab beschlossen: ich mach nix, lieg einfach da und warte auf die nächste blöde Aktion von euch. Die bestand dann darin, dass ich neben einem anderen Tisch gelegen habe, als ihr Eis gegessen habt ... ich kriegte natürlich mal wieder nix ab, schnüff. Während ihr Menschen euch ganz doll unterhalten und viel gelacht habt, mußte ich einfach nur da liegen - ihr seid wie gesagt schon merkwürdig. Irgendwann später wurde ich dann schon wieder ins Auto gesetzt, diesmal auch wieder richtig festgemacht - inzwischen weiß ich: das heißt nix gutes, aber da wußte ich den Unterschied noch nicht so richtig - wieder fuhren wir Stunden und wieder wurde häufiger angehalten, ohne dass was großartiges passierte.
Am späten Abend, es war schon dunkel, sind wir dann mal wieder ausgestiegen und diesmal wurden sogar eure Sachen ausgepackt, inzwischen weiß ich, dass das heißt: ihr bleibt länger als nur ein paar Stunden an diesem Ort. Da ward ihr wohl, wenn ich das richtig verstanden habt, beim Sohn von Herrchen und seiner Familie (was auch immer das ist). So viele fremde Gerüche, Geräusche, Hände, Menschen auf einem Fleck: 2 Kinder (eins schlief wohl schon) und 2 Erwachsene! Klasse, viele Hände, die mich begrüßen und mich nett streicheln. Dann sind wir alle erstmal durch das fremde Revier gegangen, stellt euch nur vor: die Besitzer haben uns sogar noch den Weg gezeigt und uns nicht vertrieben ... ich sag ja, ich versteh euch Menschen manchmal echt nicht. Nach dem Rundgang hieß es dann entspannen im Garten, bis wir dann endlich in einen Raum gegangen sind, um zu schlafen.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Beitrag#119von roter Milan » Fr 29. Apr 2011, 16:08

22.04. - 28.04.11
Samstag


Frauchen und Herrchen haben meine Schleppleine um einen Baum gebunden, damit ich neben ihnen im Garten liegen kann. Von irgendjemandem habe ich aufgeschnappt, dass wohl ein Zaun noch fehlen würde, aber so war das auch okay, ich konnte von einem Sonnenplatz auch mal in den Schatten wechseln, so wie ich wollte. Aber am liebsten war es mir, einfach nur irgendwo zu liegen, euch Menschen zuzuhören und euch zu beobachten. Zwischendrin kam immer mal eines der Menschenkinder, das dritte hab ich morgens kennengelernt, und wollte mich streicheln. Leider haben die aber meine Sprache noch nicht wirklich verstanden, so dass Frauchen und Herrchen etwas übersetzen mußten. Die beiden großen haben das auch super respektiert, aber das kleinste Menschenkind hat immer mal wieder welpengemäß ausgetestet. Da war es ganz gut, dass die Menschen irgendwann zusammen weggingen und mich allein im Haus ließen - so konnte ich mal so richtig entspannen und schlafen. Nachdem die Menschen wieder da waren, gab es Kaffee und Kuchen ... ihr fresst ganz schön häufig ... wieder bekam ich nix von der Beute ab, aber das kleine Menschenkind hat an mich gedacht und hat immer mal wieder was von dem Kuchen zu mir runterfallen lassen. Lecker sag ich euch, da konnte ich dem Kleinen sogar meine Angst um meine Augen verzeihen, das Menschenkind fuchtelte nämlich ab und an mit ner Gabel vor meinem Gesicht rum ... ganz schön gefährlich, aber die Erwachsenen haben ja aufgepasst, so ging alles gut.
Der Nachmittag und der Abend fand dann im Garten statt, sehr angenehm aber auch langweilig, weil Herrchen und Frauchen kaum etwas mit mir gemacht haben, die haben sich einfach nur unterhalten ... Frechheit mich so zu ignorieren, aber ich bin ja Kummer gewöhnt. Eigentlich hätte ich gut schlafen können, aber ich bin wohl ein Kinderschwarm, ich war sehr gefragt, manchmal schon zu sehr.
Der Sohn von Herrchen machte mir dann einmal richtig Angst, aber Herrchen wollte das so. Die haben wohl irgendetwas getestet. Im Anschluss erklärten sie nämlich, dass ich vor manchen Männern Angst hätte und dann gerne nach vorne gehen, vor allem, wenn die Männer mich durch überbeugen bedrängen . Hätten sie mich einfach gefragt, hätte ich ihnen das auch ohne diesen bescheuerten Test erzählen können. Aber mich fragt ja niemand.
Und dann kam von den Menschen eine total bekloppte Aktion. Stellt euch vor, die legen gut riechendes Fleisch auf ein Teil, was total heiß wird und absolut stinkt. Kann man auch einfacher haben: sofort fressen, aber ist wohl für euch Menschen zu einfach *kopfschüttel*
Irgendwann kamen dann noch 2 Menschen zu uns, Bina (die ich ja schon vom Besuch bei uns kannte) und ein Anhängsel. Das Anhängsel hat sich nicht an Herrchens Anweisungen gehalten, also hab ich ihm mal gezeigt, dass das aber vernünftig gewesen wäre. Aber eigentlich ist das Anhängsel der Freund von Bina und auch total nett.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Beitrag#120von roter Milan » Fr 29. Apr 2011, 16:36

22.04. - 28.04.11
Sonntag


Der Sonntag verlief genauso wie der Samstag, allerdings hatten wir heute eine Hundebegegnung, bei der ich ganz ruhig geblieben bin, aber der andere nicht. Frauchen war wohl total stolz auf mich, sie lobte mich nämlich total.
Leider hat das kleine Menschenkind immer noch nicht meine Sprache gelernt, Frauchen und Herrchen haben häufiger was gesagt, aber wirklich gebracht es nicht viel. Gott sei dank durfte ich auf meine Art auch sagen: jetzt ist Schluss mit lustig - aber auch das wurde nicht wirklich verstanden :( Andere Hunde hätten gebissen, aber ich habe mich zurückgehalten und war artig. Und ihr dürft auch nicht vergessen, dass das Menschenkind auch an mich denkt: es hat mich mit einer kalten Masse (war wohl Eis) gefüttert ... das war ganz lecker und ich bekam nicht genug, dafür vergebe ich fast alles.
Abends sind wir dann wieder ins Auto gestiegen, ich dachte zuerst jippeh es geht nach hause, aber das war ein Fehler. Wir fuhren nämlich nur ein paar Kilometer zu Bina und ihrem Freund, haben da wieder fast alles ausgeladen *seufz*. Aber die erste Nacht hab ich wie ein Toter geschlafen, habe mich von meinem Fleckchen nicht fortbewegt.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Beitrag#121von roter Milan » Fr 29. Apr 2011, 17:29

22.04. - 28.04.11
Montag


Ruhe und Ausschlafen ist was tolles, kann ich euch nur sagen! Ab und an hab ich Streicheleinheiten bekommen, was will ein Hund mehr.
Irgendwann haben die Menschen dann ein total spannend riechendes Paket hervorgeholt. Ich konnte nicht widerstehen und hab sofort meine Nase reingesteckt. Das roch nach fremdem Hund, fremdem Mensch, Leberwurst und Leckerchen - richtig guuuuuuuuut für meine Nase. Zum Glück haben Frauchen und Herrchen die gutriechenden Sachen mit eingepackt - ich bin mal gespannt, was die damit vorhaben.

Abends wurde ich schon wieder allein gelassen, die Menschen waren wohl essen.

Was mir an dem Tag überhaupt nicht gefallen hat, war das Gassigehen - da ist ja ein Betrieb und ein Geruch ... furchtbar, aber es hilft ja nix, wenn ein Hund muss, muss er halt. Bina und ihr Freund haben es damit wieder gutgemacht, dass ich auf die Couch durfte. :D Das hab ich dann auch prompt in der Nacht auch gemacht, wollte schließlich eng neben Herrchen liegen.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Beitrag#122von roter Milan » Fr 29. Apr 2011, 17:47

22.04. - 28.04.11
Dienstag


Puhhhhh das war ein aufregender Tag der Dienstag, ich hab euch soooooooo viel davon zu berichten.

Alles fing damit an, dass das Klingelding wieder die Töne von sich gelassen hat, Frauchen mal wieder über Herrchen geschimpft habt ... aber das wisst ihr ja noch vom letzten Freitag.
Als dann das Auto vor der Tür stand und unsere Sachen da schon drin waren, hatte ich ja die Hoffnung, dass es jetzt endlich nach Hause geht. Aber es sollte ein sehr spannender Tag für mich werden.

Zuerst sind wir ein paar Stunden zu einer Hündin gefahren, aber die interessierte sich im Garten nicht wirklich für mich, allerdings wollte ich auch nicht wirklich mit ihr spielen, ich fand sie zwar nett, aber der Garten war reizvoller. In dem sind wir dann aber nicht lange geblieben, sondern wir sind dann in die Wohnung nach oben. Die Menschen (Hoss und seine Frau) beschlossen, dass es besser wäre, die Hündin einzusperren. Die Entscheidung fand ich auch gut, so konnte ich mich in der Wohnung völlig ungestört umschauen. Und endlich wurde mal wieder mit mir gespielt, Hoss wollte ja schließlich testen, wie nun die Realität mit der Beißwurst aussieht. Tja ehrlich gesagt, habe ich die Erwartungen von Frauchen erfüllt :D so wie sich das für einen Hund ja schließlich auch gehört. Aber Hoss und seine Frau waren zu mir sehr nett. Frauchen und Herrchen haben sich wohl auch sehr wohl gefühlt, denn sie lachten und unterhielten sich sehr gut.

Nachdem wir dann mit der Hündin ein Stückchen zusammen gelaufen waren, wurde ich wieder ins Auto verfrachtet, wo ich dann ein paar Minuten noch allein warten mußte. Da ich aber nicht angeschnallt wurde, wußte ich schon, dass die nächste Fahrt nicht so lange dauern würde.

Am nächsten Ziel angekommen, lernte ich erstmal den Herr des Hauses kennen. Einen großen Schäferhund, der mir erstmal klarmachte, dass das sein Revier ist. Aber das mußte ich wenig später austesten und habe dann festgestellt, dass Vitus (so hieß der Herr des Hauses) eigentlich eher ängstlich war, das hab ich sofort ausgenutzt. Jedes Mal wenn er mir zu Nahe kam, hab ich ihn abgeschnappt, woraufhin Vitus erstmal für ein paar Sekunden abließ. Leider fanden Herrchen und Frauchen dieses freche Verhalten von mir nicht so gut und haben mich immer wieder gestoppt, irgendwann hab ich dann meine Attacken ein wenig eingestellt. Ich hab dann trotzdem alles abgeschnüffelt und fand es total spannend.

Achja die zum Vitus gehörenden Menschen fand ich total nett und war bei ihnen sehr entspannt, das ging wohl Herrchen und Frauchen identisch, die haben nämlich viel gelacht und sich viel unterhalten.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Beitrag#123von roter Milan » Fr 29. Apr 2011, 18:09

22.04. - 28.04.11
Mittwoch


Der Tag ging so weiter, wie der letzte aufgehört hat. Die Menschen unterhielten sich und lachten viel und ich zickte Vitus ab und an mal an. Aber zu meiner Entschuldigung kann ich sagen, dass der Stress der letzten Tage einfach zu viel war und ich nur noch meine Ruhe wollte, mein Nervenkostüm war einfach aufgebraucht. Ich wußte ja gar nicht, dass Menschen soviel zu erzählen haben. Wir Hunde bellen ja nur, wenn es absolut notwendig ist ... aber ihr Menschen seid ja eh völlig anders ... es sei euch ja gegönnt.

Spannend wurde es dann wieder für mich, als die Menschen das komische Ding für das Fleisch wieder anwarfen. Aber weder Vitus noch ich, durften was abhaben ... wieso kriegen wir eigentlich nur das schnöde Trockenfutter und die Menschen das Fleich, wenn sie es noch nicht mal zu schätzen wissen. Einfach das tolle Fleisch auf das heiße Ding schmeißen .... nee nee nee. Aber was willste da machen.

Ganz spät Abends (wohl viel später als von Herrchen und Frauchen geplant) wurde dann das Auto wieder gepackt. Eigentlich wollte ich ja gar nicht mehr einsteigen, aber ich hoffte ja, dass es diesmal wirklich die Fahrt nach Hause werden würde. Die lange Fahrt hab ich dann für ein sehr ausgiebiges Schläfchen genutzt, nicht einmal bin ich aufgestanden, soooooo müde und fertig war ich. Als wir dann endlich zu hause angekomen waren, hab ich sofort nach den Katzen gesucht, aber die waren leider nicht da. Aber ich war froh, dass wir wieder daheim waren.





Anmerkung von uns, dem Herrchen und dem Frauchen:
Wir waren positiv überrascht, wie toll Satoo sich überall verhalten hat. Uns war nämlich klar, wieviele ungewohnte Reize auf Satoo einstürzen würden und dass ihm das ordentlich Stress machen würde. Aber Satoo blieb sehr ruhig und blieb auch in den fremden Wohnungen ruhig beim Alleinsein.
Vor allem überraschte uns, wie ruhig Satoo im Biergarten blieb, obwohl soviele Hunde auf einem Fleck waren. Vom Leinepöbeln war nix zu spüren, was uns zeigte, dass wohl eine gute Portion Revierverteidigung bei den Hundebegegnungen zu Hause mit einfließen könnte.
Der Aufenthalt bei kleiner Brise hat uns gezeigt, dass unser Hund kackendreist ist - sich so in einem fremden Revier zu verhalten ist unglaublich. Ein anderer Hund als Vitus, hätte ihn strammstehen lassen.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#124von roter Milan » Sa 30. Apr 2011, 21:49

28.04.11 - Morgenrunde


Nach ein paar Stunden Schlaf, die viel zu wenig waren, hab ich mich total verschlafen und ohne Cappu mit Satoo auf die Morgenrunde gemacht. Und wie es immer an solchen Tagen ist: der Erzfeind begegnet einem. Ich bog grad auf die Straße ein, als von unten der Jack Russel mit Frauchen uns entgegenkam, der fing auch gleich an zu pöbeln - wie soll es auch anders sein. Das Frauchen war aber so nett und hat umgedreht, um hinter der Kurve zu warten.
Satoo hat den Erzfeind gesehen, wurde steif, aber blieb erstmal ruhig. Er zog zwar wie bescheuert und lief mir fast vor die Füße (erwähnte ich schon mal, dass ich es hasse, den Hund mit der linken Hand zu führen?) - aber er war ruhig und das obwohl wir in Richtung Erzfeind gingen.
Erst als wir am Erzfeind vorbei waren - ihm also eigentlich den Rücken zu drehten - und dieser sich samt Frauchen in Bewegung setzte, fing Satoo an in die Leine zu gehen. Mitauslöser war eventuell, dass ich die Leine umgepackt habe - so Kleinigkeiten reichen Satoo durchaus aus, um zu starten.

Insgesamt war die Situation mehr als okay. Ich war nicht wach und damit nicht genau, Satoo war einiger maßen ruhig - was wollen wir mehr. Fortschritte sind also auch an der Front zu sehen.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#125von roter Milan » Di 3. Mai 2011, 09:17

03.05.11 - Morgenrunde


Na dann will ich euch mal aufs Laufende bringen.

Satoo und Jerry haben wohl beschlossen, dass Theaterspielen nach und nach aufzugeben. Inzwischen frisst Jerry völlig ohne Murren, wenn Satoo einen halben Meter hinter ihm liegt. Ja selbst das Bewegen in der Wohnung wird häufiger und unvorsichtiger, aber ich muss sagen, wir haben nicht nur einen dreisten Hund sondern Jerry ist auch kackendreist: da wird der Hund angeknurrt, weil Herr Kater aus Hundis Wassernapf schlürft und der Hund nachsieht (durch Kopfheben) was da abgeht. Manchmal fragen wir uns wirklich, was die beiden sich denken. Aber es zeigt sich auch hier: Geduld ist im Umgang mit Tieren das absolute Zauberwort, wer die nicht hat, ist verraten und verkauft.

Heute Morgen hatten wir eine Begegnung mit einem fremden Hund, die okay ablief, nö eigentlich bin ich stolz auf Satoo und auch auf mich.
Wir kamen vom Spaziergang zurück und ich wollte zu Volg (Tante Emma Laden hier im Dorf). Von vorne kamen uns eine Dame und ihr Hund entgegen, da wir auf zwei unterschiedlichen Straßenseiten unterwegs waren, bin ich nicht stehen geblieben, irgendwann wollen wir ja eh völlig entspannt Hunde passieren. Zuerst blieb Satoo auch ruhig, dann wurde er aber doch steif und ich war leider einen Ticken zu spät, Resultat: Satoo war zwar an lockerer Leine aber pöbelte (auch mal was neues). Ich hab ihn dann über die Leine korrigiert und mich vor ihn gestellt, innerhalb von ein paar Sekunden war Satoo auch wieder ruhig. So dass ich dann weiter wollte. Wie das Leben aber so spielt, wollte die Dame auch zu Volg und wechselte gerade die Straßenseite, aber Satoo blieb weiterhin ruhig. Kurz überlegte ich, ob ich nicht einfach nach Hause gehen sollte, aber nach ein paar Sekunden verwarf ich die Idee, wieso ausweichen? Satoo wird immer am festeinbetonierten Stahl angebunden, er war weit genug entfernt vom anderen Hund: also in Richtung Hund gegangen (der friedlich da saß) und dann zur Anbindestelle abgebogen. Satoo zog zwar in Richtung anderer Hund, aber ich konnte gut mit ihm laufen und er war ruhig - was mir im Moment wichtiger ist als alles andere. Das Anbinden war kein Problem, obwohl Satoo den anderen Hund sah, er setzte sich sogar auf Befehl hin - allerdings fing er kurz an zu fiepen, das stellte er aber auf "Schluss" ab.
lg Tanja


was wäre die Welt schön und gut, wenn jeder einzelne mal den von Gott gegebenen Verstand auch benutzen würde
roter Milan
Benutzeravatar
Administratorin
Administratorin


Beiträge: 822
Registriert: 05.2009
Barvermögen: 49.817,25 Leckerlies
Bank: 100.839,11 Leckerlies
Danke gegeben: 0
Danke bekommen: 26x in 26 Posts
Highscores: 127
Geschlecht: weiblich
Sternzeichen: .
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Mein Haustier: .



VorherigeNächste

Besucher kamen durch folgende Suchbegriffe auf diese Seite:

denken03.gif

www.tierwelt.ch

reizangel kaufen

hofhund abzugeben

video angeltraining hund

reizangel rütter futterbeutel rütter rückpfiff festigen content hundegegnungen leinenruck aufregung bei hundegegnung apportieren üben kurs mit pfeife prüfung martin rütter vortrag
cron