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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#76von roter Milan » Mi 16. Feb 2011, 09:05

16.02.11 - Begegnung mit fremdem Hund auf der Morgenrunde
Begegnung mit fremdem Hund am Nachmittag


Im Moment läuft es wieder sehr gut und bei mir selbst habe ich eine Veränderung in der ersten Reaktion festgestellt. Hatte ich zuerst immer mehrere Schrecksekunden gefolgt von dem Gefühl "oh scheiße ein Hund" und große Unsicherheit, so habe ich seit mehreren Tagen festgestellt, dass es nur noch eine Schrecksekunde ist, ich sehr viel entspannter bin und zunehmend die Gewissheit habe: Satoo bleibt für seine Verhältnisse ruhig. Große Ausnahme sowohl bei mir als auch bei Satoo ist allerdings noch der Erzfeind, aber auch dies wird langsam besser.

Heute Morgen war auch wieder so ein Fall, wo ich noch vor wenigen Wochen hektisch geworden wäre (ja ich weiß, ist völlig kontraproduktiv, aber man stellt über Jahre gelerntes Verhalten nicht innerhalb weniger Tage einfach per Klick um). Satoo war an der 3m Leine und plötzlich taucht von der anderen Seite der Kurve eine Hundehalterin mit ihrem Hund auf. Anstatt wie sonst die Leine noch kurz zu friemeln (was ja absoluter Quatsch ist) habe ich sie lang gelassen und mich einfach näher zu Satoo gestellt. Runterbeugen und Arm vor die Brust hat heute morgen völlig gereicht, Satoo machte nicht einmal den Versuch, vor zu wollen. Als er zu stark fixiert hat, konnte ich das durch leichtes Abdrängen unterbrechen und Satoo hat Blickkontakt zu mir hergestellt. Ein weiterer Vorteil an meiner Armhaltung ist, dass ich das Grummeln im Hals schon merke und darauf schon reagieren kann. So hat es heute morgen vollkommen gereicht, dass ich auf dieses Grummeln einmal "HEY" gesagt und nen leisen Doppelpfiff losgelassen habe. Fragt mich nicht, wieso ich gepfiffen habe, aber ich habs getan :D und es hat geholfen, denn Satoo schaute mich daraufhin auch wieder kurzfristig an.

Allerdings durfte ich auch mal wieder beobachten, welchen großen Unterschied der Griff ins Halsband macht. Sobald meine Hand auch nur leicht das Halsband berührte wurde Satoo zappelig, hektisch und wollte nach vorne gehen - war die Hand weg, hörte dieses Verhalten schlagartig und postwendend auf. Kleine Geste große Wirkung halt.




Heute Nachmittag sind wir einem Hund begegnet, der selbst gepöbelt hat, ansonsten waren die fremden Hunde bis jetzt immer still. Im Unterschied zu sonst habe ich Satoo auch nicht absitzen lassen, hätte er aufgrund der Aufregung auch nicht gemacht. Ich habe auch den Unterschied gemerkt, Satoo war zwar aufgeregter als heute morgen, blieb aber erstmal ruhig. Erst als der andere Hund zu pöbeln anfing, fing auch Satoo an, allerdings sofort lautstark und so vehement (auf "Schluss" kam überhaupt keine Reaktion), so dass ich ihn gleich vorne angehoben habe.
Aber alles in allem war diese Begegnung auch noch okay, da Satoo am Anfang ruhig blieb und auch meinen Arm als Begrenzung akzeptiert hat, ohne groß gegenzudrücken.
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#77von roter Milan » Do 17. Feb 2011, 10:46

17.02.11 - Begegnung mit Zürcher Hündin auf der Morgenrunde


Die Situation verlief völlig problemlos. Obwohl wir auf den Besitzer und die Hündin gewartet haben, blieb Satoo in meiner Nähe stehen und zog keine Sekunde in die Richtung von der Hündin, auch der Besitzer wurde erst begrüßt, als ich Satoo freigab. :jc_doubleup:


In den letzten Tagen ist mir eine weitere Mini-Baustelle aufgefallen: Satoo fängt an, auf fremde Menschen zuzugehen und will sie anspringen. Manchmal komm ich mir echt vor, als wenn ich noch nen Welpen an der Leine hätte. Auf der einen Seite finde ich es natürlich klasse, dass Satoo inzwischen die Scheu vor Fremden ablegt, aber auf der anderen Seite ist es für die Leute unschön und damit störend. Aber wie schon geschrieben, es ist eine Mini-Baustelle, die zügig abgestellt sein wird - er muss nur einfach lernen, dass auch mit langer Leine und bei Stehenbleiben, nicht auf die Leute zugegangen wird oder sie einfach mal so angeschnüffelt werden. Ich sag ja: wie ein Welpe :boys_0275:
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#78von roter Milan » Fr 18. Feb 2011, 16:13

18.02.11 - Fernbegegnung mit dem Erzfeind


Es wird auch mit dem Erzfeind immer besser, zumindest ist Satoo inzwischen auf Entfernung noch ansprechbar und lenkbar. Die Begegnung heute morgen fand in einem Abstand von etwa 10-15m statt. Satoo lief vor mir her an der 1m Leine und wir nahmen gleichzeit den Erzfeind wahr. Satoo wollte zwar zuerst in die Richtung ziehen, das hab ich aber mit kurzfristigem Umdrehen und "komm" verhindert, Satoo ging sogar die 2 Schritte sofort mit *jawoll!*. Dann hab ich ihn absitzen lassen und er durfte den Erzfeind weiter beobachten. Auf den Arm vor der Brust habe ich bewußt verzichtet, weil die Besitzerin und der Erzfeind nicht in unsere Richtung kamen und somit eine weitere Abgrenzung für Satoo nicht nötig war. Satoo fing zwar kurz an zu grummeln, aber es reichte ein einfaches "Schluss" und der Hund schaute nur noch. Dann war der Erzfeind aus dem Blickwinkel und ich wollte unseren Weg einfach fortsetzen - stellt euch vor, dies war sogar möglich, ohne dass Satoo in der Leine hing und dem anderen nachwollte. Ach ich freu mich so!





Anderes Thema:
Dass Satoo meine Führung anerkennt, wenn auch noch nicht zu 100% in allen Situationen, konnte ich heute morgen auch schön bewundern und mich einfach drüber freuen. Wir waren heute morgen auf einem Weg unterwegs, den Satoo bis jetzt 3mal gegangen ist und der ihm noch relativ fremd ist. Und was machte unser Hund? Er ordnete sich von selbst hinter mir ein, beobachtete mich, schloß zwischendrin mal auf Augenhöhe auf, aber ansonsten lief er hinter mir. Das wirft jetzt nochmal ein anderes Bild auf dieses den-Hund-ständig-hinter-einem-führen: bringt es mir denn auf jeden Fall in den Augen des Hundes die Führungsrolle ein oder hält der Hund sich nur an aufkonditionierte Laufbereiche? Ist das "künstlich" herbeigeführte Hinter-mir-gehen wirklich zu vergleichen mit dem freiwillig hinter mir Einordnen? Wenn jetzt auf dem anderen Board die Luft rein wäre, würde ich diese Frage da ja mal stellen - aber das läuft mir ja nicht weg.
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#79von roter Milan » Mi 23. Feb 2011, 09:17

23.02.11 - Hundebegegnung auf der Morgenrunde


Streng genommen war die Begegnung mit dem fremden Hund nach der Morgenrunde ;) Ich komm also zurück, will in Richtung Bäckerei und höre schon von weitem ein andauerndes Bellen (ehrlich gesagt will das mal irgendwann ein Bellen werden, aber bei den kleinen Hunden ....). Satoo natürlich, auch nicht taub, wollte nach vorne und die Leine ausnutzen. Da ich aber gerne in solchen Situationen vorgehe, hab ich also Satoo hinter mich beordert, klappte auch so lala, war schon schlimmer. Tja Pech für mich, der Hund war vor der Bäckerei angebunden, was für mich hieß: Stückchen weitergehen und abwarten, denn Satoo gegenüber anzubinden hätte keinerlei Sinn und wäre mehr als kontraproduktiv gewesen. Dafür dass Satoo den Hund gar nicht kannte, ging dieses Weitergehen auch sehr einfach: er hat zwar geschaut und wollte hin, aber es war überhaupt kein Kampf in 5m Entfernung zu gehen. Einmal hat er zwar nen leichtes Grummeln (war kaum zu hören) abgegeben, aber da reichte ein leises "Schluss" :jc_doubleup:
Weil das so gut lief, hab ich dann auch gleich die Situation geübt: hab ihn also zu mir gerufen und bin in Richtung Hund wieder abgedreht, wenn Satoo an mir vorbei wollte, gabs nen Richtungswechsel. So ein Training wäre vor wenigen Monaten noch gar nicht möglich gewesen, denn Satoo hätte volle Kanne in der Leine gehangen :jc_doubleup:
Ich konnte ihn sogar, nach meinem Einkauf und vollen Händen, bequem ableinen ohne großartig was zu sagen. Er saß mit seinem Hintern fest auf dem Boden und bewegte sich null, scannte nichts ... okay bis auf das Brot auf meinem Arm. Aber ich hatte schon das Schlimmste erwartet. :jc_doubleup:
Selbst als wir in 15m Entfernung den anderen Hund wieder gesehen haben (wir wohnen auf der Spitze von einem Dreieck), wollte Satoo zwar in die Leine, aber ein einfaches normales "Sitz" hat gereicht und der Hund saß und schaute nur. Langsames Weitergehen war ebenfalls möglich. :jc_doubleup:
Ihr seht die Begegnung verlief einfach nur :67:

@Martin
Hab ich einfach ne Beißwurst mit blöder Verarbeitung erwischt oder halten die einfach nix aus? Unsere ist nämlich hin und das nach nur ein paar Wochen. Echt ärgerlich, weil er damit sehr gerne gezerrt hat. Bis wir Nachschub haben, nehm ich halt die kaputte noch, aber ist halt nicht wirklich das Wahre, wenn die Füllung rausquillt und ich die einsammeln darf :D
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#80von Admin tups » Do 24. Feb 2011, 21:48

24.02.11 - Hundebegegnung auf der Abendrunde


Ich gehe ja nicht oft allein mit Satoo, aber heute Abend hab ich mir gedacht, mach ich mal ne reine Männerrunde :boys_lol:
Es verlief alles super, Satoo zog nicht an der Leine, die immer locker durchhing. Wir gingen so gemütlich und langsam durch die Gegend, wobei ich da schon das erste Phänomen entdeckte...... Kurt die Rennschnecke hatte mich doch tatsächlich überholt, obwohl.... es war immerhin eine Rennschnecke :49:

Auf dem Rückweg dann kam es zu der besagten Hundbegegnung..... Es kam uns die Border-Hündin mit Besitzer entgegen. Satoo war ca. 1m vor mir, die Leine hing lässig durch. Satoo sah die Hündin und schaute nur in die Richtung, blieb aber absolut ruhig, keine Fiepen, kein Knurren, kein Bellen ja noch nichteinmal ein Ziehen an der Leine.
Als Satoo dann nochmals schaute sagte ich nur "Nein" und alles war Gut. Ich konnte den Besitzer in aller Ruhe grüßen, wobei dieser mit seiner Hündin im Abstand von knapp 2m an uns vorbeiging.

Es gab von Satoo auch kein Zurückblicken.....naja, obwohl, einmal hat er schon, aber das war OK.

Das war das erstemal, dass ich Satoo, so ruhig und gelassen, bei einer Begegnung mit einem anderen Hund, erleben konnte.

Es wird also..... Gut Ding will Weile haben
Ausdauer ist alles beim Training, und das macht Tanja echt super.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#81von roter Milan » Fr 25. Feb 2011, 19:23

25.02.11 - 2 Hundebegegnungen auf der Zwischenrunde


Heute auf der Zwischenrunde hatten wir gleich 2 Hundebegegnungen innerhalb von wenigen Minuten bzw. schon fast gleichzeitig, weil sie uns erstmal gleichzeitig entgegen gekommen sind. Einmal war es ein fremder Setter und zum anderen die Border-Hündin und wieso auch nicht, war jede Begegnung anders :D;)

Der Setter:
Satoo hat sich mal wieder angestellt vom Feinsten, kam aber sehr schnell wieder runter. Ich muss aber auch dazu sagen, dass der andere Hund zurückgepöbelt hat, ist ja schließlich nicht ganz unwichtig.

Die Border-Hündin konnte ohne Murren passieren. Da ich für den Setter eh auf die Seite mußte, sind wir da dann auch geblieben. Stolz bin ich auf diese Begegnung und es zeigt auch gleich wieder einen Fortschritt bei fremden Hunden: Satoo ist nach dem Setter schnell wieder runter gekommen und hat sich nicht zusätzlich reingesteigert. Sonst war es ja so, dass der Stresspegel von Hund zu Hund stieg.

Allgemein lässt sich sagen, dass ich selbst ziemliche Unruhe in die Situation gebracht habe, weil ich mir unsicher war, wer uns da entgegenkam. Zusätzlich kann ich es nach wie vor nicht gut ab, wenn ich nicht genau weiß, wohin mit mir und Satoo. Auf der einen Seite kam uns nämlich der Setter und auf der anderen Straßenseite der Border entgegen. Das überträgt sich natürlich auch auf Satoo. Vielleicht oder sogar wahrscheinlich hat sich Satoo deshalb so beim Setter angestellt.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#82von roter Milan » Sa 26. Feb 2011, 12:00

26.02.11 - 3 Hundebegegnungen auf der Morgenrunde


Im Moment sind wir gut dabei, was die Hundebegegnungen betrifft, aber schaden tuts nicht, eher im Gegenteil.

Der Morgen fing schon gleich mit der ersten Hundebegegnung an, als wir zur Haustüre rauskamen. Der Setter von gestern Abend ging nämlich in etwa 10m Entfernung an unserer Haustüre vorbei. Satoo hatte die neue Beißwurst in der Schnauze und spuckte sie sofort aus. Allerdings war das bis auf schauen seine einzige Reaktion. Was wir bis dahin noch nicht gesehen hatten, war der Umstand, dass der Erzfeind auch dort war, der saß vorm Metzger und wurde zunächst vom Setter verdeckt. Satoo hatte ihn aber schon durch die Luft wahrgenommen, aber dennoch kein Ton, kein in die Leine, nix!

Dann habe ich am Brunnen auf Peter gewartet, als in etwa 20m Entfernung die weiße Hündin vorbeikam. Satoo saß eh schon, weil ich ja einfach so da stand und wartete, aber er blieb auch bei der Begegnung völlig ruhig im Sitz, ohne dass ich was sagen mußte, er beobachtete zwar aber das wars auch schon.

:67: :67:
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#83von roter Milan » Mi 2. Mär 2011, 10:55

02.03.11 - Begegnung mit Cockerrüden auf der Morgenrunde


Vorhin war mal wieder eine Begegnung, bei der ich mir im Nachhinein mal wieder mit der Hand vor die Stirn geklatscht habe. Die Gesamtsituation hätte ich besser nutzen können, als ich es getan habe, aber was solls.

Uns kam am Ende unserer Runde der Cockerrüde mit seinen Besitzern entgegen, Satoo sah ihn und blieb anfangs auch sehr ruhig und gelassen. Ich hab ihn in aller Ruhe absitzen lassen können und er blieb die ganze Zeit auch sitzen. Er schaute zwar immer in Richtung des Cockers, aber das war es auch schon. Nun war die Situation aber leider so, dass der Besitzer seinen Rüden erstmal "einfangen" mußte, der lief frei und machte wohl sein Geschäft, so dass Satoo und ich einige Minuten warten mußten. In der Wartezeit konnte ich Satoo sogar zu einem Blickkontakt kriegen - ist ja normaler Weise nicht mein Ding, den in solchen Situationen einzufordern, aber ich wollte testen, ob Satoo mich bei der ganzen Warterei noch überhaupt auf dem Deckel hat oder zu sehr beim Cocker ist. Als der Besitzer dann mit dem Cocker an uns vorbeiging, meinte Satoo dann, wieder nach vorne gehen zu müssen, aber das hab ich ihm verwehrt, gg, ich hab ihn gelüftet und nach hinten geschoben. Auf Blickkontakt hin hab ich Satoo dann wieder runtergelassen und siehe da, Herr Hund blieb wenigstens da und machte keinen Versuch mehr hinzustürmen. Ist ja schon mal was. Mein Sitz wurde postwendend erfüllt und sein Gejanke hörte auf mein "Schluss" auf. Alles in allem war die Situation schnell vorbei und wir konnten ruhig und gesittet weiter gehen. Auch hier sind schon kleine Erfolge zu sehen.

Und jetzt zu der Stelle, wo ich mir 10 Minuten später vor die Stirn geklatscht hab: anstatt solange zu warten, hätte ich einfach mit Satoo weiter gehen sollen, dann hätte sich das gar nicht erst so hoch geschaukelt. Ein Versuch wäre es wert gewesen, ihn hinter mich zu schicken und zu testen, wovon so viele schwärmen :D ;) Abstand zum Cocker wäre dafür ausreichend gewesen. In der Situation an sich bin ich nicht drauf gekommen, weil ich an den Robbi-Dog wollte, bei dem der Cocker sich aufhielt. Aber das wär ja kein Prob gewesen, hätte ja nach dem Cocker dahin gekonnt. Aber was solls, die nächste Gelegenheit wird schon kommen. Vermasselt war die Situation an sich nicht, hätte sie nur etwas geschickter ausnutzen können - also überhaupt kein Beinbruch.


Achso, ganz vergessen: Frauchen lässt seit einigen Wochen die Finger ganz vom Halsband in solchen Situationen weg! Lernziel im vollen Umfang also schon mal erreicht ;)
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#84von roter Milan » So 6. Mär 2011, 10:05

06.03.11 - Begegnung mit Cockerrüden auf der Morgenrunde


Von unserem Lernziel "ruhig am Rand sitzen bleiben" sind wir noch weit entfernt. Satoo kommt zwar sehr viel schneller wieder runter und ist wesentlich leichter zu händeln, aber ohne ihn anzuheben kann der Cockerrüde noch nicht dran vorbei gehen. Woran es liegt, wo wir doch bei anderen Situationen erheblich bessere Fortschritte machen? Ich vermute es liegt daran, dass Satoo am Anfang zum Cocker noch hindurfte auch wenn er nicht vollkommen ruhig war - ein großer Fehler, den wir jetzt ausbügeln dürfen, aber so ist einfach das Leben.

Die heutige Begegnung lief wie folgt ab:
Der Cockerrüde ging erst ein Stück weit hinter uns, bis ich zu einer Hofeinfahrt kam, um Satoo gut absitzen zu können. Während Satoo in solchen Situationen schnell einfach weiter geht (inzwischen), war es hier ein leichter Kampf, zwar schon wesentlich besser als es mal war, aber immerhin noch ein Kampf. Satoo hat dann auch schon gleich weiter fixiert und nach dem Cocker geschaut, also mit Schluss war da nix mehr zu wollen, Satoo wollte einfach hin. Das erste Lüften hat wenig gebracht, denn sobald er saß war er auch schon wieder aufgestanden. Also hab ich ihn gleich wieder angehoben, auf die Auflösung der Korrektur hin blieb er sitzen, aber jaulte und machte noch etwas Theater. Aber wenige Sekunden später war wieder Ruhe und wir konnten ohne Probleme unseren Weg fortsetzen.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#85von roter Milan » Mo 7. Mär 2011, 09:24

07.03.11 - Begegnung mit Cockerrüden auf der Morgenrunde


Hatte ich nicht gestern noch geschrieben, dass wir von unserem Lernziel weit entfernt sind? Tja heute hat mir Satoo gezeigt: nö Frauchen, ich kann das auch heute schon. Der Sausack (ihr wisst ja wie ich das meine :D ) blieb völlig gelassen sitzen, ließ sich an seiner Lieblingsstelle krabbeln und es reichte völlig aus, ihm zu sagen, dass das mein Job ist. Und ich habe es ihm wirklich so gesagt, jedes Mal wenn er fixieren wollte, habe ich ihn angetippt und gesagt: mein Job, nicht deiner. Verstehe einer die Hunde, aber ich tu es manchmal echt nicht. Auf jeden Fall stimmte heute morgen einfach alles, selbst grüßen war kein Startschuß :67:

Aber heute morgen war der Spaziergang eh geil, Satoo und ich hatten viel Spass miteinander. Seit Ewigkeiten hab ich mich mal wieder getraut, die Schleppleine mitzunehmen. Das Zerreißen der letzten Schlepp und das Abhauen in Satoo einige Wochen später hat einfach mein Vertrauen in Material und in meine Fähigkeiten bezüglich Satoo doch schwerer erschüttert als ich angenommen hatte, die Hemmschwelle war irgendwie riesig. Da aber Satoo in den letzten Wochen super toll an der Lederleine läuft, hatte er sich das Vertrauen redlich verdient. Wir haben also schön die Beißwurst geworfen bzw. sie gesucht und hatten einfach viel Spass. Und als krönender Abschluss kam dann auch noch die Hundebegegnung, einfach geil.

:jc_doubleup: :67:
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#86von roter Milan » Mo 7. Mär 2011, 21:29

07.03.11 - Borderhündin auf der Abendrunde


Heute Abend kamen 2 Dinge zusammen, die für die Reaktion von Satoo gesorgt haben. Zum Einen war ich nicht wirklich im Ohm, eher gesagt ich war etwas sauer, und zum Zweiten ist die Borderhündin mit ihrem Besitzer erst hinter uns her gegangen und hat uns dann überholt. Satoo ist daraufhin wieder in die Leine gegangen, allerdings war die Situation innerhalb von Sekunden wieder völlig ruhig. Ist halt auch ein Unterschied, ob wir frontal aufeinander zugehen oder der andere Hund uns quasi verfolgt, von daher überbewerte/dramatisiere ich die Situation überhaupt nicht.
Der erste Schritt ist erstmal, dass Satoo sich in solchen Situationen nicht ständig umschaut, zum Teil macht er das auch nicht mehr, aber ist halt noch nicht die Regel.

Aber Fakt ist und bleibt:
Es zeichnen sich Fortschritte ab und das ist toll!
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#87von roter Milan » Di 8. Mär 2011, 09:15

08.03.11 - Cockerrüde auf der Morgenrunde


Die heutige Begegnung verlief ebenfalls sehr gut, zwar war von Satoo ein leises Grummeln im Hals zu hören, aber es genügte ein "Schluss" und die Sache war gegessen. Was will Frau mehr :D ;) zumindest in der jetzigen Trainingsphase.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#88von roter Milan » Mi 9. Mär 2011, 09:15

09.03.11 - Cockerrüde auf der Morgenrunde


Irgendwie testet Satoo im Moment alle Varianten danach aus, ob pöbeln nicht doch noch irgendwo und in irgendeiner Situation geduldet wird. Aber jetzt dürften wir sie eigentlich alle durchhaben, eigentlich weil man bei demHund ja nie weiß.

Heute morgen konnte der Cocker ungehindert vorbeilaufen, ohne knurren, ohne irgendein Kommando, einfach so, selbst grüßen war ohne Probleme sogar mit längerem Blickkontakt zwischen uns Menschen möglich. :67: Ich mich schon total innerlich gefreut, Hund natürlich ausgiebig gelobt und was macht der "Drecksack": er pöbelt hinter dem Cocker her. Natürlich hab ich ihn mir gleich geschnappt und geliftet, innerhalb von 2 Sekunden war er dann auch sofort still, aber er hatte mal eben ne neue Variante geprobt. :boys_lol: Manchmal frag ich mich echt, ob Satoo uns nicht nur im Unklaren lässt und eigentlich hinter der Weltherrschaft her ist ;) der Hund ist einfach nur schlau ... aber ich nehms sportlich und wir wollen eigentlich auch keine anderen Charakter beim Hund haben.
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#89von roter Milan » Fr 11. Mär 2011, 17:43

11.03.11 - eine Hundebegegnung, eine verwunderliche Frage und ein lustiges Beispiel unseres Zusammenlebens :D


Heute Nachmittag war ich mal ausnahmsweise wieder mit Satoo unterwegs zum Betriebshof um Altglas abzugeben. Nebeneffekt der Taschen in meiner Hand ist, dass Satoo manierlich an der Leine geht und nicht auf die Idee kommt zu ziehen. Und wie sich heute gezeigt hat auch nicht, wenn uns die Zürcher Hündin entgegen kommt. Er war zwar interessiert an der Hündin, aber zog in keinster Weise. Dieses tolle Verhalten hat dann auch gleich den Besitzer dazu gebracht, zu fragen, ob Satoo krank ist. Auf meine Frage wieso, bekam ich zur Antwort: er ist so ruhig und zieht überhaupt nicht. Im nächsten Moment fängt Satoo an zu ziehen. :boys_lol: Da lernt der Hund mal was, benimmt sich anständig (hatte ihn vor dem direkten Zusammentreffen noch an langsam erinnert) und dann wird ihm unterstellt krank zu sein. Dabei geht er inzwischen regelmäßig so vernünftig an der Leine und sucht Kontakt zu mir. Okay, dass kann der Besitzer natürlich nicht so mitkriegen.

Tja dann wollte ich unseren Hund in der Wohnung beschäftigen, mach ich schon mal. Wir haben eine Kaugummidose, die wir verstecken und die Satoo suchen muss. Ist er normaler Weise immer voll dabei und kann es gar nicht lange genug spielen. G, heute hat er uns mal wieder die Mittelkralle gezeigt: 3 mal voller Enthusiasmus gesucht, 3mal Futter abgestaubt und dann war der Knochen interessanter. :boys_0275: Bevor ich mich zum letzten Mal verstecken aufmachte, kam Satoo mit seinem Knochen zu mir und gab ihn mir. Da hab ich mir noch gedacht: okay, ist ja nett, und hab den Knochen zur Seite neben Satoo auf ne Kiste gelegt. Anschließend hab ich Bleib-Kommando gegeben und die Dose versteckt. So weit so gut, Hund lag neben seinem Knochen und wartete auf das Suchkommando. Als das folgte, zeigte Herr Hund mir die Mittelkralle, schnappte sich seinen Knochen, stand auf (durfte er ja auch), legte sich neben Peter und fing an auf dem Knochen rumzukauen - und man hat ihm angesehen, dass Herr Hund gelacht hat. Der Seckel weiß genau, dass er so Spässchen mit uns machen darf und irgendwo auch soll, ist halt ein Hund mit eigenem Kopf und dass darf er sehr gerne sein - natürlich in einem gewissen Rahmen ;)
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#90von roter Milan » Fr 11. Mär 2011, 21:14

11.03.11 - Begegnung mit Borderhündin auf der Abendrunde


Alles in allem verlief die Begegnung okay, ich hätte zwar im Nachhinein betrachtet, die Situation anders (und eventuell besser) händeln können, aber so war es okay.

Wir waren schon kurz vor der Haustüre, als die Hündin mit Besitzer uns entgegenkam. Satoo trottete neben mir her und war völlig entspannt, genauso wie ich. Als Satoo die Hündin wahrnahm, ging er sofort vor bis die Leine etwas auf Spannung war, daraufhin hab ich ihn zurückgezogen und gut war - eventuell hätte ich hier besser ein Kommando wie Fuß oder hinter geben sollen, als nur wortlos zu ziehen. Dann bogen wir in unseren Hauseingang ein, Satoo nehmen bzw leicht hinter mir, als der Besitzer mit Hündin in 2m Abstand war, pöbelte Satoo mit einem Bellen, daraufhin wurde er mit Schluss und Zug zur Raison gerufen und war sofort wieder still. Dann waren die anderen neben uns in etwa 1m Abstand und die Hündin pöbelte ihrerseits, was Satoo "natürlich" mit zurückpöbeln quittierte *augenroll*, wieder genügte ein leichter Zug und ein Schluss und Satoo war ruhig. Mein anschließendes Sitz hat Satoo auch prompt ausgeführt.

Fazit: Satoo pöbelt zwar immer noch, ist aber inzwischen in diesen Situationen ansprechbar und in den meisten Fällen sehr schnell ruhig zu stellen. Mein Handeln könnte in einigen Situationen anders aussehen, wobei ich nicht weiß, ob es grundsätzlich eine Verbesserung mit sich bringen würde, aber einen Versuch wäre die Alternative auf jeden Fall wert, um zu sehen war es bringt.
lg Tanja


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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#91von Admin tups » Sa 12. Mär 2011, 17:17

12.03.11 - Die Morgenrunde


Heute morgen waren wir schon recht früh unterwegs, naja, zumindest für mich war es recht früh :boys_lol: , es ist schließlich Samtag.

Normalerweise hat tanje Satoo an der Leine, aber heute war es auf dem Rückweg so, das ich Satoo an der leine hatte, keine Ahnung mehr warum wir gewechselt haben..... aber egal.
Jetzt war es so, dass wir, kurz bevor wir zu Hause waren, 2 Hundebegegnungen auf einmal hatten.

Satoo hatte die Hunde wohl zuerst bemerkt, ich spürte wie er sich versteifte und nach vorne wollte. Ein kurzer Leinenruck und Satoo war ruhig und machte Sitz.
Soweit alles super, dann sind wir weitergegangen und kamen ins Blickefeld beider Hunde, einer davon war sein Erzfeind der JR, der andere war ein Border.
Der Border fing an zu pöbeln und JR machte kräftig mit. Das war für Satoo das Signal zurück zu pöbeln... hihi zumindest hatte er das geglaubt :49:

Erneut ein Leinenruck und es war Ruhe und Satoo sah mich an. Wir sind noch 3 Schritte weitergegangen, aber Satoo blickte immer wieder zurück in Richtung der beiden Hunde.

ich ließ Satoo sitz machen und forderte seine Aufmerksamkeit und Blickkontakt und zwar solange bis er sich beruhigt hatte und die beiden Pöbler nicht mehr so beachtete. Danach konnten wir wieder ruhig weitergehen.

Man sieht es wird immer besser und Satoo immer folgsamer was das Einfordern der Aufmerksamkeit angeht. Er ist nicht mehr so abwesend, sondern immer noch gut ansprechbar und hört auf weitere Kommandos.

Wir sind richtig Stolz auf Satoo was der für Fortschritte macht.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#92von roter Milan » So 13. Mär 2011, 11:17

13.03.11 - Zürcherhündin auf der Morgenrunde


Diese Begegnungen benutze ich (je nach Laune) zum Trainieren von unterschiedlichen Dingen. Heute morgen war mir danach, Satoo hinter mir zu lassen, was sich aus der Ausgangslage raus entwickelt hat. Satoo zottelte vor uns her, als die Hündin und ihr Besitzer uns entgegen kamen.

Als Satoo sie sah, fing er an zu fixieren und sich groß zu machen (aber nicht aggressiv sondern viel mehr freudig erregt). Daraufhin hab ich ihn dann hinter mich geschickt, wozu ich allerdings insgesamt 3 Anläufe brauchte - einmal mußte ich wiederholen, weil Satoo nicht direkt ansprechbar war, und das zweite Mal, weil er zwar reagierte aber nicht das Kommando ausführte.
Die Begegnung an sich verlief super, Satoo drängelte zwar etwas nach vorne, aber versuchte erst gar nicht total vor mich zu kommen, als ich ihn aus der Rechtsposition (da sollte er ja nicht hin) wieder nach hinten geschickt habe, hat Satoo das zwar gemacht, aber anders als ich es gedacht hatte: er lief zu dem Besitzer und der Hündin, die uns inzwischen passiert hatten - Fazit dieser Miniszene: Hund hat das gemacht, was Frauchen gezeigt hat, aber Frauchen hat nicht klar gesagt, was sie wollte ;) Braver Hund halt.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#93von roter Milan » So 13. Mär 2011, 21:36

13.03.11 - Zürcherhündin auf der Abendrunde


Wie gut ansprechbar und gehorsam Satoo inzwischen bei diesen Begegnungen ist, haben wir auch heute Abend wieder bemerken können.

Er war an der 3m Leine, als uns die Hündin und der Besitzer entgegenkamen. Da ich geschlafen habe, war meine Aktion natürlich nicht vorhanden, anstatt dessen konnte Satoo Anlauf nehmen und in die Leine gehen, allerdings nur zum Begrüßen und nicht zum Pöbeln. Es reichte ein "hey" von mir, um ihn abzustoppen, so dass zwar die Leine voll ausgenutzt wurde aber er mich nicht aus den Schuhen zog.

Die gute Ansprache und den guten Gehorsam durften wir dann auch ca. 5 Minuten später wieder bewundern :D : Satoo ging hinter mir einen kleinen Hügel hoch, der Weg führt an Holzstapeln vorbei, als eine Katze plötzlich wie aus dem Nichts unter dem Stapel startete und nur Zentimeter neben mir auf den Weg stürzte. Früher wäre Satoo in der selben Milisekunde sofort und auf der Stelle durchgestartet, heute kam er zwar neben mich, aber durch meinen Erschreckensschrei (das Biest hat mich total erschreckt) blieb er neben mir und ließ sich sofort und sehr leicht wieder hinter mich schicken.

Ich bin einfach total stolz auf die Fortschritte, die wir so machen, auch wenn es objektiv gesehen teilweise nur Minischritte sind, aber wir machen sie kontinuierlich und Satoo wird sehr zuverlässig. Das lässt mich für den Freilauf und die nächste Schneesaison sehr hoffen, ach quatsch ich bin davon überzeugt, dass wir den Freilauf und den zuverlässigen Rückruf absolut gewuppt kriegen und Satoo den nächsten Schnee auch mal frei genießen darf.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#94von roter Milan » Mo 14. Mär 2011, 09:57

14.03.11 - Morgenrunde


Heute Morgen war es so, dass ich mit Satoo am Spielen war und sich ein fremder Hund von hinten (geschätzte Entfernung etwa 50-100m) näherte. Da wir ja das Problem haben, dass Satoo in solchen Situationen nicht wirklich entspannt weiter geht sondern sich anstatt dessen lieber immer wieder umschaut, hab ich die Situation genutzt, um auch sowas zu trainieren. Es hat mehr schlecht als recht funktioniert, eventuell ist es für Satoo in solchen Situationen besser, wenn ich anstatt "weiter" das Kommando "fuß" gebe, werde ich mal testen. Denn das Weiter und stures Weitergehen hat nicht wirklich viel gebracht, Satoo hat sich immer wieder umgedreht. Entspannt lief er erst weiter, als die anderen umdrehten, die wollten anscheinend nur zum Robby-Dog.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#95von roter Milan » Fr 18. Mär 2011, 10:50

18.03.11 - leicht gestörte Kommunikation heute Morgen


Keine Ahnung wieso, aber ich hatte heute Morgen eine leicht gestörte Kommunikation, sowohl mit Peter als auch mit Satoo. Was solls, solche Tage hat jeder Mal.

Der Tag fing an mit einer Hundebegegnung genau vor der Haustüre und zwar mit einer weißen Fußhupe mit Kind/Jugendlicher am anderen Ende der Leine. Ich hab heute Morgen festgestellt, dass unsere Rausgehreihenfolge nicht wirklich geeignet ist, um Morgens das Haus zu verlassen. Peter muss ja nun zur Arbeit und hat nicht wirklich Zeit abzuwarten, bis die Hundebegegnung gemanaged ist. Da ist unsere Reihenfolge: ich, Hund, Peter sehr kontraproduktiv, wie ihr euch vorstellen könnt. Jaja manchmal sind es so Kleinigkeiten, die einem erst hinterher auffallen, die einem aber unter Umständen das Leben unnötig schwer machen können. Die Begegnung mit dem kleinen weißen Hund verlief auch dementsprechend. Ich hab rumgezappelt, weil ich Peter vorbeilassen wollte, und anstatt Peter das zu sagen, dass er vorbeigehen soll, hat es damit geendet, dass Peter eingriff. Da unsere Methoden dabei aber nicht wirklich kompatibel sind, ergeben sich dadurch schon mal Kommunikationsprobleme. Zusätzlich beschloss das Mädel dann auch noch, dass es unbedingt mit ihrem Hund an uns schnell vorbeijoggen muß :dash1: :dash1: . Daraufhin war Satoo dann natürlich nicht mehr wirklich ansprechbar.

Tja und dann wollte Kleintanja zuviel des Guten. Unser Weg führt in Richtung Haltestelle, folglich dem Hund hinterher. Satoo war natürlich immer noch auf hohem Stresslevel ... tja und Tanja kommt dann auf die glorreiche Idee, dem Stress mit einem Rechtskommando entgegenwirken zu müssen. War ja klar, dass Satoo das noch nicht umsetzen kann in der Reizlage. Also war es ein Kampf, das Kommando auch durchzusetzen.

Dann kam von hinten der Zürcher mit seiner Hündin an, die Begegnung verlief sehr gut.

Und jetzt gibts die Erfolgsmeldung schlecht hin von heute Morgen: die Hündin sieht den Weißen an der Haltestelle und fängt an zu pöbeln. Aber Satoo blieb ruhig, schaute zwar, aber pöbelte nicht mit und das obwohl er vor mir lief und ich lediglich Nei sagte, wenn er zu angespannt wurde :jc_doubleup: :jc_doubleup: Ist das nicht geil?

Aber dann kam ein Spruch vom Mensch, der mich gleichzeitig nachdenklich gemacht hat aber auch den Kopf schütteln ließ. Der Besitzer meinte nämlich, dass Satoo wohl durchaus Raufen würde, wenn er frei wäre. Und das von jemandem, dessen Hündin wild bellend da steht. Klar hat seine Hündin eher Fluchtgedanken als nach vorne zu gehen, im Gegensatz zu Satoo - aber dennoch sehe ich in Satoo keinen Raufer, wobei das natürlich auch eine Frage von Definition ist - das Draufstürzen und Abwehren im Voraus zählt ja eigentlich schon unter Raufverhalten, zumindest ist es unter Hunden in keinster Weise angemessen.

Im weiteren Verlauf der Morgenrunde lief Satoo häufig hinter oder neben mir, komisches Gefühl für mich, wobei auch wieder gut. Ich hab ja die Hunde generell lieber vor mir laufen, aber wenn er sich da schon freiwillig hinbegibt, soll er da auch ruhig laufen. Weder das permanente nach hinten noch das permanente nach vorne schicken, halte ich für vernünftig, inzwischen jedenfalls.

Auf dem Rückweg, hab ich dann durch Zufall für Verwirrung zwischen Satoo und mir gesorgt - es war einfach eine Frage von Fehlverknüpfung. Satoo hing mir zu sehr in der Leine, also bin ich geschlichen. Für Satoo sah das natürlich aus wie schleichen, vor allem, weil wir uns einem Haus näherten, bei dem Freilaufkatzen wohnen. Schon dämlich genug, aber um Alles "perfekt" zu machen, bewegte sich dann auch noch eine der Katzen im Garten :dash1: Ratet mal welche Verknüpfung sich Satoo ausgesucht hat, logisch, yippeh Frauchen und ich schleichen uns an Katze ran. Aber er ist nicht nach vorne geschossen, sondern blieb in meiner Nähe. Und anstatt damit zufrieden zu sein, wollte ich ihn unbedingt hinter mir haben :dash1: Diese Aktion war natürlich für Satoo völlig unverständlich.

Alles in allem bin ich heute merkwürdig in meiner Kommunikation, hoffentlich hat Peter heute viel Geduld mit mir sonst muss ich mir selbst nen Maulkorb verpassen ;)
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#96von roter Milan » Fr 18. Mär 2011, 19:49

Hundebegegnung mit fremdem Hund am Nachmittag


Wir waren heute Nachmittag bei einem Einkaufszenter, um unseren Smoothie abzuholen. Damit wir morgen auch was auschlafen können, hatten wir Satoo dabei und ich bin mit ihm da (für ihn völlig fremde Umgebung) ne Runde gelaufen, damit er sich lösen konnte. Und wie gerufen gabs ne Hundebegegnung mit nem jungem Labbi in etwa 5m Entfernung. Satoo hat nur geschaut und sonst nix gemacht. Ich hatte ihn an der langen Lederleine und war selbst (fast) völlig relaxed, zwischen durch hab ich zwar Nei gesagt, aber das war es auch schon.

Leute es wird eindeutig!!!!!

:jc_doubleup:
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#97von roter Milan » Mo 21. Mär 2011, 18:44

21.03.11 - Schleppleinentraining


Pünktlich zum Frühlingsanfang wird hier auch das Wetter verlässlich, so dass wir endlich richtig mit dem Schleppleinentraining anfangen können, zumindest so wie wir es verstehen. Seit ein paar Tagen bekommt Satoo regelmäßig zum normalen Laufen 4m zur Verfügung, die er allerdings nur in den seltenstens Fällen völlig ausnutzt.

Unser Training setzt sich im Moment aus folgenden Schritten zusammen:
1) Jede Kontaktaufnahme zu uns wird in irgendeiner Art und Weise belohnt. Kommt ein Blick von Satoo kommt ein Fein, kommt er beim Laufen zu uns wird kurz gestreichelt und verbal gelobt und wenn wir stehen bleiben und Satoo sofort zu uns kommt, gibts Leckerli. Klar werden sich die Leckerchen nach und nach ausschleichen, aber im Moment handhaben wir das so, weil es einfach an der Lederleine funktioniert hat.
2) In der Jagdhundegruppe bei Wer kennt Wen haben sie mir empfohlen, im Moment nicht zu sehr Fehlverhalten (nicht kommen auf Rückruf) zu provozieren, sondern viel mehr erst auf die Schnelligkeit der Umsetzung zu achten. Habe ich bisher noch bei keinem Hund gemacht, aber für Satoo passt es, denn so kann er richtig Gas geben und hat richtig Spass dabei, natürlich gibts im Moment für super schnelles Zumir-kommen auch Leckerchen. Damit wir das richtig Trainieren können, lass ich Satoo im Sitz bleiben, entfern mich 10m, ruf ihn dann zu mir ab und feuer ihn unterwegs richtig an. Das Funktioniert phantastisch und er hat sichtlich Spass dabei. Natürlich hat es auch ne Konsequenz, wenn er mal nicht kommen sollte, aber das ist bis jetzt bei der Übung noch nie vorgekommen.
3) Beim normalen Laufen gibt es immer wieder Situationen, in denen ich Satoo abrufen und so den Radius bestimmen kann. Das klappt im Moment ebenfalls sehr gut, heute Morgen hat es sogar von einer Fährte im Wind funktioniert. Freu, Jubel!
4) Ganz wichtiges Ziel für mich: Rückruf-Kommando wird genau einmal gegeben! Es schleichen sich bei mir nämlich leider immer noch Zeiten ein, in denen ich das nicht so genau nehme, gerade auch bei anderen Kommandos - ist bei Satoo fatal.

Den Stand werden wir jetzt ungefähr einen Monat beibehalten. Diese Zeit haben wir uns gesetzt, damit wir nicht in Versuchung kommen, wieder zu schnell vorzugehen - das hatten wir letzten Jahr und das Ergebnis auch. Also schön langsam, vielleicht Phasenweise auch unnötig lange, aber besser jetzt sorgfältig gearbeitet und der Freilauf funktioniert dafür dann später.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#98von roter Milan » Mi 23. Mär 2011, 09:42

23.03.11 - Morgenrunde


Ich weiß wieder, wieso ich es hasse, den Hund links zu führen, wenn mir jemand entgegenkommt. Aber was willste machen, war halt früher so und wird überwiegend so auch noch beigebracht: der Hund wird links geführt. Kannste machen nix, mußte gucken zu bzw. trainieren, was ich in der Tat vergessen habe.

Aber der Reihe nach:
wir hatten heute morgen eine Begegnung mit der blinden Hündin, die so lala lief. Satoo pöbelte zwar nicht aber ging auch nicht einfach so dran vorbei, fast hätte ich mich dabei auch noch auf die Schnauze gelegt.
Ich hab den Besitzer und die Hündin schon von weiter weg gesehen und mir gedacht: okay gehste dran vorbei, wenn der in unsere Richtung kommt. Leider hab ich es beim Beobachten aus den Augenwinkeln vergessen, Satoo schon hinter mich zu bringen. So war Satoo vor mir, nutze die Leine aus und hatte zuviel Zeit zu agieren, aber auf mein Sitz hat er zügig reagiert und ich konnte ihn entspannt nach links rüber führen. Soweit so gut, nur dass wir einen schlauen Hund haben, der irgendwie auf den Trichter gekommen ist: ich komme vorne rum nicht, also renn ich hinter Frauchen rum, stelle ihr ein Bein und versuch so zur Hündin hin zu kommen. :boys_lol: Irgendwie hab ich es geschafft, nicht zu fallen und Satoo wieder links/leicht vor mich zu kriegen, da reichte nun ein Arm vor der Brust um Ruhe in den Hund zu kriegen, wohlgemerkt körperliche Ruhe, gebellt oder gefiept hat Satoo während der Begegnung eh nicht.

Der versucht echt alle (!) Tricks und Möglichkeiten, ob er nicht doch seinen Willen kriegen kann. Ich bin mal gespannt, was Herr Hund sich noch so ausdenkt.

Aber positives Fazit:
Es wird und wir haben inzwischen definitiv 3 Hunde, an denen Satoo dran vorgehen soll und wir nicht mehr am Rand warten.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#99von roter Milan » Do 24. Mär 2011, 09:05

Abendrunde


Auf der Abendrunde hat Frauchen mal wieder die Gelegenheit nicht genutzt, schade dass mir sowas immer erst kurz nach der Situation oder zuhause richtig deutlich wird. Uns kam gestern Abend die Borderhündin mit ihrem Besitzer entgegen, die Begegnung verlief hervorragend soviel schon mal vorab. Satoo blieb ruhig versuchte nicht hinzukommen, schaute nur.
Was mich an mir so ein bischen aufregt war folgendes:
Erstens hab ich gar nicht erst versucht, dran vorbeizugehen. Okay zu meiner Entschuldigung kann man anführen, dass wir uns auf der gleichen Wegseite begegnet sind, was die Sache mit dem Vorbeigehen natürlich etwas unorganisierter macht. Ich hab Satoo also absitzen lassen, die Ausführung war zwar langsam aber okay, selbiges hat der andere Besitzer auch gemacht.
Zweitens hätte ich hier nun einfach die Wegseite wechseln können, anstatt stehen zu bleiben, und hätte an den beiden vorbeigehen können.
Drittens wäre es für den anderen Hundehalter vieles erleichtert und ich Dussel hab das erst hinterher wahrgenommen. Sorry dafür, auch wenn er es wahrscheinlich nicht lesen wird.

Fazit der Begegnung:
Frauchchen muss noch flexibler in ihrem Ablauf werden und auch dann souverän führen, wenn mal was nicht nach Plan abläuft. Selbe Problem war auf der Morgenrunde ja auch.
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Re: Tagebuch über und mit Satoo

Beitrag#100von roter Milan » Do 24. Mär 2011, 09:11

24.03.11 - Begegnung mit der weißen Hündin auf der Morgenrunde


Heute mal das Fazit zuerst:
Neben den gestern schon aufgefallenen Dingen, kommt heute noch folgende Erkenntnis hinzu: wenn ich mit Satoo an anderen Hunden vorbeigehe, muss ich wesentlich präsenter sein und erheblich mehr mit ihm kommunizieren - wie soll er sonst wissen, was er richtig und was falsch macht. Eigentlich logisch, aber uneigentlich muss ich mir das wieder ins Gehirn meißeln.

Die Begegnung verlief für Satoos Verhältnisse sehr positiv. Obwohl ich kurzfristig die Seite wechseln mußte (diesmal hatte ich Satoo schon links, was heute schlecht war *augenroll*), funktionierte das Annähern tadellos. Satoo sprang nicht in die Leine und blieb ruhig. Erst als die beiden anderen (Mensch und Hund) 1m vor uns waren, zog Satoo an - hier hätte ich erheblich präsenter und kommunikativer sein müssen, notfalls muss ich Satoo bei so einem Verhalten halt erst wieder absitzen lassen - blieb aber weiterhin ruhig. Selbst ein kleiner Plausch war möglich, ohne dass Satoo in der Leine hing - allerdings müssen wir prinzipiell in solchen Situationen (egal ob mit Hund oder ohne) üben, dass Satoo dann neben mir sitzt. Da fällt mir zu gestern Abend ein: ich konnte mich gestern auch wenige Minuten mit dem anderen Besitzer unterhalten :jc_doubleup:
lg Tanja


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