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Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#1von roter Milan » Do 21. Okt 2010, 19:44

Ich hab schon lange kein blindes Vertrauen mehr in Organisaionen/Vereine/Menschen, die sich das Gutmenschentum und die Hilfe groß auf die Fahne schreiben und damit auch noch hausieren gehen.
Seit Jahren gibt es immer wieder Berichte über Menschenhilfsorganisationen, dass Spendengelder nicht da ankommen wo sie ankommen sollen, dass Gelder veruntreut werden, dass alles nur ein riesengroßes Geschäft mit der Gutgläubigkeit und dem Helfenwollen von Menschen ist.
Dass das im Tierschutz auch nicht anders ist, ist mir schon ewig bewußt, denn ich habe einfach zu viele Menschen kennengelernt, die Ansprüche an Tierhalter stellen, die nix mehr mit Tierhaltung zu tun haben. Die häufig vorkommende Doppelmoral, wenn es darum geht etwas gut zu finden, nur weil es der Tierschutz macht, geht mir schon seit Ewigkeiten gehörig auf den Keks. Es werden häufig Grenzen überschritten, die die meisten nur überschreiten lassen, weil die angeblichen Fachpersonen vom Tierschutz sie überschreiten Wenn ich noch länger über diese Punkte nachdenken würde, gäbe es bestimmt noch zig Beispiele, aber dafür will ich dieses Thema nicht verkommen lassen.

Aber anscheinend sind die Leute, die die Augen aufmachen und ihr Gehirn trotz allem Elend arbeiten lassen, in der Unterzahl, denn sonst kann ich mir dieses blinde Vertrauen in G.K. nicht erklären. Ich dachte durch die Berichterstattungen über Betrugsfälle in sämtlichen Kanälen (Vorreiter XY ungelöst), wäre das Hirn aufmerksamer - aber da habe ich mich wohl total getäuscht. Sobald jemand "ich tus für was gutes" auf seine Fahnen schreibt, wird scheinbar das Gehirn völlig ausgeschalten.

Wie das Geschäft auch im Tierschutz wahrscheinlich läuft, kann man jetzt am Zarenhof sehen. Soviel Tierelend wie auf dem Hof stattgefunden haben muss, ist für mich völlig unvorstellbar. Dass ausgerechnet Leute da weggesehen haben wollen, die gegen solche Zustände kämpfen, die selbst den Amtsveterinär bei sowas einschalten ... ist für mich unvorstellbar ... aber trotzdem ist es anscheinend so passiert. Und ich bin davon überzeugt, dass bis jetzt nur die Spitze des Eisberges ans Licht gekommen ist - 80% des Sumpfes sind noch nicht aufgedeckt. Wir werden uns alle noch umschauen, wer und was da alles mitverdient hat. Denn die Sache ist kein Ding von "ist mir einfach aus dem Ruder gelaufen", es zeigen sich hier ganz andere Strukturen.

Bei XY würde man nach eine Bande suchen, die sich einen bestimmten Menschen als Außenschild und zum Anlocken von Opfern ausgesucht haben. Aber eigentlich ist dieser Mensch ein ganz kleines Licht ... denn dahinter sind viele andere machtvolle Menschen. Ob das hier auch so ist? Meiner Meinung nach ja, aber das ist reine Spekulation. Wenn die Sache gut läuft, reicht das Engagement jetzt aus, um den Sumpf auszutrocknen. Aber glaube ich daran, wenn es denn so ist? Nicht wirklich ... Italien kämpft schon seit Ewigkeiten gegen ihre Bande und das ohne großen Erfolg.

Aber zu hoffen bleibt, dass das Aushängeschild wegbricht, dass unter diesem Namen G.K. nix mehr laufen kann. Dass sich keine naiven Dumme mehr finden lassen, die hier unterstützen. Das ist kein Tierschutz! Das ist Tierquälerei! Wer das unterstützt in irgendeiner Form und sei es durchs Wegsehen, ist ein Tierquäler! Ich bin froh, dass inzwischen viele Zivilcourage zeigen und anscheinend ihre Zeugenaussagen machen, davor ziehe ich den Hut und habe den allergrößten Respekt. Auch wer jetzt noch zurückrudert und sagt, wo die restlichen Hunde untergekommen sind, hat meinen Respekt. Fehler macht jeder, nur muss man dazu stehen.
Nur wer den Mund jetzt noch nicht aufmacht, ist kein Tierschützer, nehmt es von euren Fahnen runter, ihr unterstützt nicht die Guten sondern arbeitet eher für die Gegenseite - macht die Augen auf und schaltet das Gehirn ein! Betrachtet die Fakten nüchtern und entscheidet dann, was ihr tun und denken würdet, wenn das Aushängeschild nicht da wäre.


Genaue Informationen über die Umstände, die erschreckenden Zeugenaussagen usw findet ihr auf dieser Seite .

 ! "roter Milan":
Jeder Einzelne von uns kann etwas tun:
- Verbreitet die Fakten sachlich
- schreibt sachliche Briefe an diverse Stellen, denn es ist auch von Behörden- und Politikerseite sehr viel Mist gelaufen
- schreibt sachliche Beiträge in euer Forum, setzt es auf eure Homepage
- verlinkt die oben angegebene Seite auf eurer Homepage, denn so wird sie vermehrt bei Google angezeigt
- nehmt Stellung, wenn jemand die Zustände verharmlosen oder totschweigen will
- schaltet euer Gehirn auch in Zukunft ein und schaut hinter die Kulissen
usw
lg Tanja


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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#2von Hoss » Fr 22. Okt 2010, 11:17

Tanja sehe ich ganz genau so :13:
Und für die, die ihr Hirn nicht einschalten ein kleiner Tipp.
Tierschutz fängt bei uns um die Ecke an wo man sich ein Bild von der Situation machen kann.
Maddin :88n:
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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#3von Paula » Sa 23. Okt 2010, 10:40

Hallo zusammen,
für mich ist diese Sache ein weiteres Beispiel dafür,
wie oft sich unter dem Deckmantel Tierfreund und Tierschützer
in Wirklichkeit krankhafte "Tiersammler" und/oder profilierungssüchtige Menschen verstecken.

@ roter Milan: du schneidest in deinem Beitrag eine Menge Themen an,
die ich ähnlich sehe. ABER, und das lese ich aus deinem Beitrag auch heraus, weißt auch du,
dass man schnell schief angesehen wird, wenn man anfängt, groß propagandierte Projekte zu hinterfragen.
Deshalb werden leider meist erst die Stimmen laut, und man wird auf die Missstände aufmerksam, wenn das Elend riesengroß geworden ist.

Mir kommt es so vor, als ob es zur Zeit einfach Mode ist, vermeintlich aufopferungsvolle Menschen/Projekte
medienwirksam der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Medien sorgen in meinen Augen dadurch mit dafür,
dass solche Dinge wie der Zarenhof erst entstehen können.

Ich könnt ko****, wenn ich sehe, was den Tieren angetan wird.
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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#4von roter Milan » Sa 23. Okt 2010, 16:55

Wie schnell man schief angesehen wird, habe ich eher im humanitären Bereich erlebt. Helfer, die "helfen" ohne zu wissen, dass a) die Hilfe notwenig oder b) gewünscht ist, damit fing mein Argwohn mit an und ging dann Schritt für Schritt weiter. Aber "Helfer" und ihre Motivation zu hinterfragen ist da auch schon nicht ohne weiteres möglich gewesen.

Ich glaube, dass sich lediglich der Schwerpunkt der Aufmerksamkeit geändert hat. Vor 10 Jahren war es in, sich im humanitäten Bereich zu betätigen und es groß an die Glocke zu hängen. Dann wurden hier die Misstände deutlich und der Argwohn wurde größer, es fielen nicht mehr so viele Leute drauf rein. Also sind die Täter in Bereiche abgewandert, wo das noch einfacher fiel, wo es noch nicht sooo viele schwarze Schafe gab bzw. da kaum jemand mit rechnete - dem Tierschutz.
lg Tanja


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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#5von roter Milan » Sa 23. Okt 2010, 18:13

Die Petition ist online:
Ausfüllen könnt ihr die Petition auf dieser Seite

Bitte gebt auch den Link und ggf. die gesamte Geschichte an Freunde/Bekannte weiter. Auf der Seite findet ihr auch einen Aushang vorgefertigt, den ihr in Geschäften, Tierärzten und ähnlichen Einrichtungen aushängen könnt.

Jede Unterschrift zählt!
lg Tanja


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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#6von Hoss » Sa 23. Okt 2010, 20:52

Meine zählt jetzt auch :l_coffee:
Maddin :88n:
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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#7von Forenia » Mo 21. Feb 2011, 00:53

Ich hoffe es verstößt gegen keine Forenetikette wenn ich meinen Beitrag im Supportforum dazu hier her kopiere:

Leider betreibt jeder vermeidlichen Tierschutz wer mehr als zwei Tiere hat ;)

Ich verstehe sovieles nicht:

Tierheime laufen über, aber um einen Hund zu bekommen oder sonst ein Tier muss man Großverdiener sein und ein Haus haben (es ist es wirklich oft so KEIN WITZ), denen ist es lieber man hat ein Haus wo der Hund einen Garten hat, als wirklich viel Zeit mit dem Tier zu bekommen, denn ich bin der Meinung wenn man sein Tier artgerecht beschäftigt reicht auch eine Einzimmerwohnung für einen Bordercollie (Hundeschule, training, viel rausgehen und Liebe das sind für mich Vorraussetzungen.

ich verstehe unter anderem nicht, wo die angebliche Kontrolle bleibt, die mir prophezeit wurde als ich meine Miezie aus dem Tierheim holte, niemand kam bis heute nicht, ich hätte ihm das Fell abziehen können und die würden es nicht mal mitbekommen.

Noch ein Beispiel für die Tierheime in meiner Umbegung... wir haben eine kleine nackte Babywaldmaus gefunden, wussten nicht was wir mit ihr anfangen sollten und liegenlassen wollten wir sie auch nicht und riefen im Tierheim an und uns wurde WIRKLICH gesagt, besser wenn ihr sie umbringt, sie kommt eh nicht durch und wir können damit nichts anfangen!!!



Unsere Maus heute, gesund, groß, na gut etwas dick ;) aber total lieb und verschmust.

(Unsere Maus seht ihr rechts in meiner Signatur)

Als ich ein weiteres Mal im Tierheim um Rat fragte wegen unserem kleinen Hund, weil sie alles kann außer alleine bleiben wurde mir eine Frau empfohlen die mir riet mein Hund in eine Box zu sperren während ich weg bin O.o

Es gibt noch etliche Beispiele für den vermeidlichen Tierschutz, die ich hier nennen kann, denn ich kann mich darüber Romane lang aufregen. Für mich ist das eine Endlose Scheinwelt in der jeder einfach ein Held sein will unter der Maske des Tierschutzes verbirgt sich nach MEINER MEINUNG nach eine Profilneurose irgendwelcher Tiermessis, jemand der wirklich für Tiere da ist und echt alles für Tiere macht, ist seltenst irgendwo beim Tierschutz vermerkt, das sind Leute die Tiere retten weil sie einfach nicht anders können und nicht weil sie es müssen und nicht nur Haustiere sind Tiere.
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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#8von Admin tups » Mo 21. Feb 2011, 15:23

Warum soltest du deinen eigenen Beitrag nicht hierher kopieren, er stammt doch aus deiner Feder, und du kannst ihn somit hinkopieren bzw. vervielfältigen wo du willst.
Solange es nicht gegen unsere Regeln versößt, ist alles ok.
Finde weitere Details und Artikel im Profil des Benutzers

Klicke auf das Icon, um es im Vollbildmodus zu sehen  
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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#9von roter Milan » Mo 21. Feb 2011, 15:50

Hi,

ich verstehe deinen Ärger nur zu gut, kenne ich doch auch "Tierschützer", die weder mit Menschen umgehen können noch nachvollziehbare Kriterien/Vorurteile haben. Auf der anderen Seite kann ich den Argwohn aber auch irgendwo nachvollziehen, erleben sie doch viel Müll und unglaubliches Verhalten von Menschen.
Aber es gibt sie wirklich, die Tierschützer, die ihre Arbeit mit Herz und Kopf machen, wo alles Hand und Fuß hat - man muss sie nur sehr lange suchen bzw. es ist eigentlich wie die Suche im Heuhaufen.

Was den Border angeht: es gibt Hunde, die brauchen einfach gewisse Voraussetzungen, um wirklich glücklich zu sein. Gerade so "neuere" Rassen wie Border oder Aussie kommen doch noch sehr häufig aus reinen Arbeitslinien - die brauchen die Arbeit am Vieh und denen wird man auch mit Agility und ähnlichem nicht wirklich gerecht. Auch Jagdhunde oder diverse Schutzhunde gehören für mich nicht unbedingt in jedermanns Hände. Man muss gut abwägen und auf das Individuum schauen.

Die Maus hätte ich übrigens liegen gelassen, natürliche Auslese gehört nun leider auch zum Leben dazu. Aber das ist meine Einstellung und ich finde es klasse, dass ihr sie durchbekommen habt und es ihr jetzt gut geht.
lg Tanja


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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#10von Forenia » Mo 21. Feb 2011, 16:55

Mit der natürlichen Auslese hast du Recht, aber ich glaube auch etwas an Schicksal und diese Maus hat noch einiges mehr überlebt als es normal war. Sie lag alleine auf dem Weg und die Mama wurde vielleicht überfahren oder die Maus evtl. einfach ausgebuddelt es war weit und breit kein Nest oder irgendein Hinweis darauf, dass die Mutter sie aussortierte. Es gibt auch keine natürliche Auslese bei Haustieren oder auch nicht im Zoo, wenn eine Katzen/Hundemama ihr Welpe nicht will wird es auch mit der Flasche großgezogen, was ich in Ordnung finde (also nicht den Zoo aber das aufziehen mit der Flasche) denn oft ist ja auch der Mensch schuld dass Tiere ihre Babys verstoßen (Zu früh in das Nest geschaut oder an der Brut rumfummeln)

Irgendwie versteht man mich mit dem Bordercollie falsch, ich kenne eine Schäferin hier aus dem Rheingau die ganze drei Border hat und nach der Arbeit sich mit ihren MÜDEN Hunden in ihre kleine Wohnung zurückzieht und dann wird einfach geschlafen, für mich selber wäre ein Border gar nichts, da hätte ich weder Zeit noch Nerv für SOWAS muss man sich aber immer vorher überlegen und ich finde ein Border ist nicht mal einer dieser Mode-Hunde, ich finde das Problem bei Hunden wie dem Dalmatiner kommt es viel häufiger vor, dass sie einfach nicht genug Auslauf bekommen und aggressiv werden und das alles nur wegen eines Filmes.

Man kann auch in einer Villa wohnen aber da ist ein Hund genauso unterfordert wenn man nichts mit ihm macht wie überall anders auch. (Ich hoffe nun weiss man in etwa was ich meine)

Unser Hund ist winzig und es ist echt schwer sie auszulasten immer will sie was neues lernen, aber sie kann alles, sogar da muss man schon kreativ sein.

Ein Chihauhau gehört meiner Meinung nach nicht auf das Katzenklo es ist auch ein Hund der spielen möchte und sich dreckig machen und auch eine Aufgabe möchte, wie jedes Lebewesen eine Beschäftigung braucht.

Jeder kann etwas für den Tierschutz tun ohne was zu tun ;) das fängt schon bei der Ernährung an, oder sich keine Tiere zu holen wenn man keine Ahnung/Zeit/Nerv hat.
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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#11von roter Milan » Mo 21. Feb 2011, 17:52

Jo hast schon recht, wenn du schreibst: nach Auslastung wird gepennt und da braucht ein Hund wirklich nicht viel Platz . Die Voraussetzung "Haus und Garten" finde ich in den meisten Fällen auch völlig übertrieben.
lg Tanja


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Re: Wenn Tierschutz kein Tierschutz ist - der Fall Zarenhof

Beitrag#12von roter Milan » So 1. Mai 2011, 12:02

Der erste Teil im Fall Zarenhof ist abgeschlossen. Es gab in der Zwischenzeit eine Gerichtsverhandlung nach Strafprozessordnung, dieser Hinweis ist wichtig, um den Rest richtig einordnen zu können.

Frau K. ist zu einem halben Jahr auf Bewährung und zu 120 Stunden gemeinnützige Arbeit verurteilt worden. Hunde- oder Tierhaltungsverbot wurde nicht ausgesprochen, da sie juristisch keine Wiederholungstäterin ist. Klar gab es im früheren Wohnort von Frau K. ähnliche Umstände, aber da hat die "Vertuschungsmafia" ihre Arbeit gemacht, so dass von dort keinerlei Beweise vorliegen und das Gericht mehr oder weniger gar nicht anders entscheiden konnte.

Erschreckend finde ich Frau K's Einlassung vor Gericht, in der sie die Tötung und Quälerei von Tieren zu gibt. Leider ist die ganze Tragweite vor Gericht nicht herausgekommen bzw. wurde/konnte nicht bewiesen werden.

Wenn Frau K. nicht an Frau Zietlow geraten wäre, wäre die Sache wohl wie in Brokeloh ausgegangen: null Konsequenzen für Frau K.. Schade, dass es in der heutigen Zeit, den Druck der Medien geben muss, damit etwas passiert. Gott sei Dank hat Frau Zietlow den langen Atem, um auch zivilrechtlich weiter am Ball zu bleiben, zumindest hat sie dies nach eigenen Angaben auf ihrer Homepage vor. Außerdem darf man nicht vergessen, dass die Gesellschaft durch die Medienpräsenz etwas wachgerüttelt worden ist. Ich wünsche mir, dass die Erkenntnisse nicht verschwinden und dass weiterhin kritisch begutachtet wird, was der Tierschutz so treibt. Auch hoffe ich, dass der blinde Glaube an die Tierschützer bei vielen Menschen verschwunden ist, kritische Nachfragen haben noch nie jemandem geschadet.

Genauere Angaben und die Stellungnahme von Frau Zietlow könnt ihr wie immer auf der Homepage nachlesen.
lg Tanja


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